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  • Informationen und Berichte über die Volleyball Bundesliga
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  • Wissenswertes für unsere Kunden

Vilsbiburg| Silicon Vilstal 2016 |21.07.2016

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// Silicon valley USA ist einer der bedeutendsten Standorte der IT-un Hight-Tech-Industrie weltweit.

// Silicon Vilstal ist eine private regionale Initiative zu den Themen Innovation, Unternehmergeist und Kreativität. Wir
zeigen uns und anderen, was das Vilstal schon heute zu bieten hat. Und wir lernen zusammen, was in „digitalen“
Zeiten aus dem Vilstal noch alles werden kann. Silicon Vilstal ist vernetzt mit anderen regionalen Projekten im
Rahmen der bundesweiten Initiative „Digitale Region“.

ViB24.TV-Silicon_Vilstal-Mitmachpartner Regionalpartner

Das Sommerfestival startet vom 12.-14.8.2016,
realisiert durch ein kleines ehrenamtliches Team, zusammen mit Menschen, Firmen, Institutionen und Medien aus
der Region und weit darüber hinaus. Themen und Aktionen sind unter anderem:
• Maker? KinderProgramm(ieren) bis Handwerk 4.0
• Patentfrühstück & Gründer-Zirkeltraining
• Räume und Architektur für Ideen
• Aha-Effekte: Künstliche vs. Menschliche Intelligenz
• Methoden und gesunder Menschenverstand
• Musik & Kultur ganz nah
• Du im Netz – Social Media zum Selbermachen
• Sich bewegen: Mobilität & Automobil
• eCommerce um die Ecke
• Bauer sucht Startup
Silicon Vilstal arbeitet ohne Budget. Referenten, professionelle Trainer, Künstler usw. arbeiten ohne Honorar. Unterstützer geben Räume, Zeit und andere Ressourcen.
Gerne kann man mit Spenden unterstützen:
Silicon Vilstal
IBAN DE98 7436 6666 0000 0672 37
Raiffeisenbank Geisenhausen
Der Reinerlös von Silicon Vilstal wird zu 100% regionalen
Aktivitäten zu Gute kommen.
Silicon Vilstal ist keine Ausstellung, Messe oder Gewerbeschau und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir
wollen keine Konkurrenz sein. Es gibt auch viele andere
wichtige Themen, Initiativen und Veranstaltungen in der
Region.

  • Tickets & Infos unter:
  • www.siliconvilstal.de
  • Kontakt Silicon Vilstal
  • c/o Helmut Ramsauer | Linden 62 ½
  • 84144 Geisenhausen | info@siliconvilstal.de

Vilsbiburg| 29. Bayerisches Böllerschützentreffen Vilsbiburg - BSSB |17.07.2016

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Vilsbiburg| MTB-Rennen Skiclub Vilsbiburg |16.07.2016

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Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 07.07.2016

Isabelle Liebchen hat verlängert: 

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Damit steht der Zwölfer-Kader

Die Roten Raben können auch in der Saison 2016/17 auf die Dienste von Isabelle Liebchen zurückgreifen. Die 19-jährige hat ihren Vertrag in Vilsbiburg verlängert und wird in der neuen Spielzeit neben dem finnischen Neuzugang Saana Koljonen die zweite Libero-Position einnehmen. „Das ist“, sagt Cheftrainer Jonas Kronseder, „eine große Chance für Isi, um sich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu machen.“

Die 1,78 Meter große Defensivspezialistin, die bereits in der vergangenen Saison einige Einsatzzeiten bekam, freut sich über dieses Vertrauen. „Dass die Trainer noch Potential in mir sehen und mir helfen wollen, mich weiterzuentwickeln“, sei einer der ausschlaggebenden Gründe für sie gewesen, bei den Roten Raben zu bleiben. 

Zudem, betont Isabelle Liebchen, „fühle ich mich in Vilsbiburg sehr wohl und möchte in dem Umfeld gerne ein weiteres Jahr verbringen“. Sie erwartet insgesamt eine „spannende und erfolgreiche Saison mit gutem Teamgeist“ und für sich persönlich, „dass ich meine Technik verbessere und meine Ziele verwirkliche. Außerdem möchte ich zu einem essentiellen Bestandteil der Mannschaft heranwachsen.“

Mit der Vertragsverlängerung von Isabelle Liebchen hat Geschäftsführer André Wehnert die Personalplanungen für die Spielzeit 2016/17 zunächst einmal abgeschlossen. Das Raben-Aufgebot umfasst zwölf Spielerinnen, davon mit Kapitän Mona Elwassimy, Nationalspielerin Lena Stigrot, Liana Mesa Luaces, Barbara Wezorke, Srna Markovic und Isi Liebchen sechs bekannte Gesichter. Dazu kommen mit den beiden Amerikanerinnen Courtney Felinski und Keao Burdine, Kerley Becker aus Brasilien, Naoko Hashimoto aus Japan, Marlies Wagendorp aus Holland sowie der Finnin Saana Koljonen sechs Neuzugänge.

Viele Grüße aus dem RabenNest


Medieninformation I Beachvolleyball-Nationalteam I 01.07.2016

Platz neun beim Major in Porec

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01.07.16: Beachvolleyball-Nationalteam Holtwick/Semmler reist vom Turnier im kroatischen Porec gleich zum nächsten Stopp in die Schweiz

„Spielerisch haben wir uns klar gesteigert im Vergleich zu den letzten zwei Wochen.” Ilka Semmler hat mit dem 9. Platz beim Major der World Series im kroatischen Porec einen deutlichen Aufwärtstrend gespürt. „Ein Rang in den Top ten ist eine gute Bestätigung und ein Anfang für weitere gute Ergebnisse”, so sieht es Katrin Holtwick. Beim zweiten Major in diesem Jahr sind die WM-Vierten bis in die Runde der besten 16 vorgestoßen, wo sie allerdings von den Schweizerinnen Tanja Hüberli und Nina Betschart nach drei Sätzen mit 21:19, 18:21, 12:15 gestoppt wurden. Im Entscheidungssatz hatten sich Katrin Holtwick und Ilka Semmler bei 10:13 Rückstand noch auf 12:13 herangekämpft, doch zu mehr reichte es dann leider nicht. Dennoch dürfen sie 360 Weltranglistenpunkte und ein Preisgeld in Höhe von 11.000 US-Dollar verbuchen.

Es ist die bereits neunte einstellige Platzierung bei zwölf Turnieren der World Series in diesem Jahr. „Und ich glaube, dass wir uns in den kommenden Wochen noch öfter in den Top neun oder sogar Top fünf wiederfinden werden”, sagt Trainer Tilo Backhaus. Der war vor allem mit der Leistung seiner Schützlinge in der ersten K.o.-Runde sehr zufrieden. Da siegten sie gegen Eduarda Santos Lisboa und Elize Secomani Maia aus Brasilien glatt in zwei Sätzen mit 21:17 und 21:18. „Katrin und Ilka haben sehr gut aufgeschlagen, die Sideout-Quote lag in beiden Sätzen bei 75 Prozent.” Und sie wussten immer was zu tun ist, oder wie es im Trainerjargon heißt: „Sie hatten eine gute Handlungsorientierung.”

Aus den Pool Matches waren Katrin Holtwick und Ilka Semmler als Zweite in Pool A mit zwei Siegen und einer Niederlage herausgekommen. Mit 2:0 (21:15, 24:22) wurden die Kanadierinnen Broder/Valjas besiegt, dann gab es ein 0:2 (16:21, 17:21) gegen das brasilianische Topteam Larissa/Talita und zum Abschluss ein Sieg mit 2:0 (21:17, 21:16) über die Kroatinnen Radanovic/Fabris.

Schon ab kommenden Mittwoch wartet die nächste Herausforderung auf die aktuellen Weltranglistendritten der laufenden Spielzeit. Dann startet im schweizerischen Gstaad das dritte Major, zu dem das Team von Porec aus am Montag anreisen wird.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 01.05.2016

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Die BR Volleys sind Deutscher Meister!

Viel besser geht es nicht! Die Berlin Recycling Volleys sind Deutscher Meister 2016 und damit Triple-Sieger. Das Team von Trainer Roberto Serniotti hat am Sonntag auch das dritte Spiel der Best-of-5-Finalserie gegen den VfB Friedrichshafen gewonnen. Die Hauptstädter setzten sich in der mit 8.120 Zuschauern gefüllten Max-Schmeling-Halle mit 3:1 (26:24, 25:16, 25:21) gegen den Rivalen vom Bodensee durch.

Die Berliner hatten zunächst ein wenig Mühe, um in Fahrt zu kommen. Doch nach einem Ass von Paul Carroll ging der erste Satz mit 26:24 an die Hauptstädter. Der australische Diagonalspieler blieb auch im zweiten Durchgang mit seinen Angriffen der gefährlichste Punktesammler (insgesamt 15 Punkte) des Spiels. Somit verbuchte das Heimteam Abschnitt zwei mit 25:16 für sich. Dem VfB Friedrichshafen gelang es zu selten, die variablen Angriffe der Gastgeber zu unterbinden. Im dritten Satz zogen die BR Volleys den Gästen dann auch den letzten Zahn. Das Team um Kapitän Robert Kromm ließ sich den Erfolg nicht mehr aus den Händen reißen und lag am Ende mit 25:21 vorn.

Für Berlin war es nach dem Gewinn des DVV-Pokals im Februar und des CEV-Cups im April der dritte Titel in diesem Jahr.

Während Berlins Trainer Roberto Serniotti somit an seinem 54. Geburtstag gleich aus verschiedenen Gründen zum Feiern zumute war, blieb Starcoach Stelian Moculescu ausgerechnet in seiner letzten Saison beim VfB Friedrichshafen ohne Titel.

„Zunächst einmal möchte ich natürlich den BR Volleys meine Glückwünsche zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft übermitteln“, so Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga. „Ich möchte aber auch nicht versäumen, Stelian Moculescu meinen Respekt auszusprechen. Seine Erfolge sind unbestritten. Einen derart erfolgreichen Trainer wird es wohl kein zweites Mal geben.“

VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung lobte im Anschluss an die Finalserie noch einmal die besondere Atmosphäre bei den Heimspielen der BR Volleys: „In keiner anderen Volleyball-Hochburg in Deutschland pilgern so viele Fans zu den Heimspielen ihres Teams. Die BR Volleys und ihr ‚Volleyballtempel‘ Max-Schmeling-Halle - das ist Unterhaltung pur und passt einfach.“


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 29.04.2016

Der VC Bitterfeld-Wolfen wird den Weg in die Beletage des Volleyballs nun doch nicht antreten. Das Team aus Sachsen-Anhalt wird für die Saison 2016/17 keine Erstliga-Lizenz erhalten.

Der Vize-Meister der 2. Bundesliga Nord hatte zunächst am 1. April einen Lizenzantrag für das Volleyball-Oberhaus gestellt. Doch dann stellte man fest, dass man den selbst auferlegten Wunschetat nicht realisieren wird. „Wir stehen wirtschaftlich solide da“, versichert Michael Eisel, Präsident des Klubs. „Doch das Geld reicht noch nicht aus, um in der 1. Liga sportlich und finanziell mitzuhalten."

Entsprechend wurde der Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit im Anschluss nicht erbracht. Auch die Nachfrist ließ der VC Bitterfeld-Wolfen verstreichen, um aus dem Lizenzierungsverfahren auszuscheiden. „Wir haben unser Vorgehen gut durchdacht. Es ist aus unserer Sicht vernünftig, noch einmal zurückzurudern. Denn letztlich hat niemand einen Nutzen davon, wenn wir aufgrund zu geringer Finanzmittel in der 1. Liga nicht mithalten können oder sogar aufgeben müssten“, sagt Eisel erklärend.

Jetzt soll das Team in der kommenden Saison weiter in der 2. Volleyball Bundesliga Nord der Männer aufschlagen. Eisel fährt fort: „Das Thema 1. Liga ist dennoch nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben.“


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 27.04.2016

Mona Elwassimy und Srna Markovic 

verlängern bei den Roten Raben

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Die Roten Raben kommen bei der Zusammenstellung ihres Kaders für die Saison 2016/17 weiter voran: Der Vilsbiburger Volleyball-Bundesligist meldet die Vertragsverlängerungen von Kapitän und Zuspielerin Mona Elwassimy sowie Außenangreiferin Srna Markovic. „Beide Spielerinnen waren schon bisher wichtige Stützen unseres Teams“, erklärt Geschäftsführer André Wehnert, „und ich denke, dass Mona und Srna auch in der kommenden Spielzeit viel zu einem erfolgreichen Abschneiden der Roten Raben beitragen werden.“

Die gebürtige Münchnerin Mona Elwassimy war 2015 nach Vilsbiburg zurückgekehrt, wo sie bereits in der Spielzeit 2011/12 aktiv war. Letzte Saison war sie nicht nur als Zuspielerin eine zentrale Figur im Team von Chefcoach Jonas Kronseder, sondern auch als Kapitän. Die Vertragsverlängerung der 26-Jährigen sei eine logische und positive Entscheidung, so Manager Wehnert: „Vilsbiburg ist für Mona zur zweiten Heimat geworden, Wir freuen uns, dass sie sich hier so wohlfühlt und weiter im Raben-Nest bleibt. Sie ist ein Gesicht unserer Mannschaft.“

Auch Srna Markovic hat schon in ihrer ersten Saison in Vilsbiburg nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Die 19-Jährige, im letzten Sommer aus Aachen gekommen, ist eine Außenangreiferin mit viel Potential, am Aufschlagpunkt eine Attraktion und verfügt auch in der Annahme über enorme Qualitäten, wie sie 2015/16 sogar als Aushilfs-Libera gezeigt hat. Klare Sache also, dass die Roten Raben die sympathische Österreicherin weiter an sich binden wollten. „Srna“, so Geschäftsführer André Wehnert, „hat schon einiges gezeigt, aber ich bin überzeugt, dass sie noch deutlich mehr kann. Wir wollen sie weiter entwickeln und ihre Stärken ausbauen.“

Nicht in Vilsbiburg bleiben dagegen die beiden Holländerinnen Tess von Piekartz und Quirine Oosterveld. Die Zuspielerin orientiert sich wohl Richtung Schweiz, die Linkshänderin auf Außen/Annahme will zunächst einmal ihre Beachvolleyball-Karriere forcieren.


Medieninformation I Beachvolleyball-Nationalteam I 23.04.2016

Wieder eine einstellige Platzierung

„9. Platz in Fuzhou, so war es bereits gestern und dabei sollte es auch bleiben.” Mit diesen Worten kommentierten Katrin Holtwick und Ilka Semmler auf ihrer Facebookseite ihr Abschneiden bei den Fuzhou Open der World Tour in China. In einem spannenden und engen Spiel am frühen Samstagmorgen (deutscher Zeit) gegen die Schweizerinnen Joana Heidrich/Nadine Zumkehr unterlagen sie mit 1:2 (21:19, 17:21, 11:15) und beendeten ihre vierzehntägige China-Reise auf Rang neun. Dafür erhalten sie 240 Weltranglistenpunkte und 2.000 US-Dollar Preisgeld. Vor gut einer Woche hatten sie ebenfalls in China die Xiamen Open als Fünftplatzierte abgeschlossen.

„Wir sind wieder gegen einen Gegner ausgeschieden, der sehr stark gespielt hat”, kommentierte Trainer Tilo Backhaus die Niederlage im fünften Spiel binnen drei Tagen. „Im ersten Moment schon enttäuschend, aber wir können sehr viele gute Spielerfahrungen mitnehmen”, so beschrieben die Weltmeisterschafts-Vierten von 2015 ihr Fazit.

In Xiamen waren sie mit einem Sieg und zwei Niederlagen aus den Pool Matches herausgekommen, in Fuzhou sah die Bilanz nach drei Spielen besser aus: Sieg in zwei Sätzen (28:26, 21:14) gegen Pazo/Agudo aus Venezuela, Niederlage in drei Durchgängen (21:13, 15:21, 9:15) gegen die US-Amerikanerinnen Lane/Summer und dann wieder ein Erfolg mit 21:15, 21:19) gegen Broder/Valjas aus Kanada.

Nach dem ersten Turniertag hatte Backhaus mit seinem Team die Aufbereitung der ersten zwei Spiele forciert: „Nach sehr kritischen Worten und einer intensiven Videoanalyse haben sie an Tag zwei in beiden Matches eine tolle Antwort gegeben.” Nach dem Sieg gegen die Kanadierinnen folgte nämlich noch in der 1. K.o.-Runde ein glattes 2:0 (21:12, 21:15) gegen das Duo Matauatu/Pata aus Vanuata. „Heute haben wir alles richtig gemacht”, freute sich Ilka Semmler. „Ein wirklich gutes Spiel gegen Kanada und eine souveräne Leistung gegen Vanuatu.” Im Achtelfinale gegen die Schweizerinnen fehlte dann nicht viel, um einen weiteren Sieg einzufahren.

Nun geht es zurück nach Deutschland, um sich auf die nächste Etappe der World Tour einzustimmen. Bereits am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, fliegen sie nach Sotschi in Russland, wo wieder ein Open der World Tour auf dem Spielplan steht.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 21.04.2016

Moculescu darf noch einmal vom Titel träumen

Starcoach Stelian Moculescu kann in seiner letzten Saison als Trainer vom VfB Friedrichshafen noch einmal Deutscher Meister werden. Sein Team qualifizierte sich am Donnerstagabend im dritten und entscheidenden Playoff-Halbfinale in der ZF Arena für die Endspiele um die Deutsche Meisterschaft. Gegen die United Volleys RheinMain setzten sich die Moculescu-Schützlinge vor 2.246 Zuschauern mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:14) durch.

Stelian Moculesu hatte Mitte März angekündigt, er werde nach dieser Saison in den Ruhestand gehen. Der 65-Jährige hatte bei der Bekanntgabe seines Abschieds aber auch kein Geheimnis daraus gemacht, dass er gerne noch einmal mit seinem Team die Meisterschaft gewinnen würde: „Einen 14. Titel würde ich natürlich gerne mitnehmen.“

Nachdem das erste Playoff-Halbfinalspiel (Modus Best of 3) am 13. April mit 2:3 vor heimischer Kulisse gegen die United Volleys verlorenging, sah es aber zunächst nicht nach einem Finaleinzug aus. Drei Tage danach gelang Friedrichshafen im zweiten Aufeinandertreffen in Frankfurt mit einem 3:0-Erfolg ein eindrucksvolles Comeback. Am Donnerstagabend schaffte das Team vom Bodensee mit einem 3:0 den Sprung die Playoff-Finals.

Gegner in den Meisterschafts-Endspielen werden die BR Volleys (setzten sich in den Halbfinals gegen die SVG Lüneburg durch) sein, die in diesem Jahr bereits den DVV- und CEV-Pokal gewonnen haben. Die erste Partie findet am Sonntag (24. April) um 16.00 Uhr in der Berliner Max-Schmeling-Halle statt. Deutscher Meister 2016 wird, wer in der Finalserie drei Siege davongetragen hat.

Die Final-Ansetzungen (Modus Best of 5) im Überblick:

  • So., 24.04.16 I 16.00 Uhr I Berlin Recycling Volleys vs. VfB Friedrichshafen 
  • Do., 28.04.16 I 20.00 Uhr I VfB Friedrichshafen vs. Berlin Recycling Volleys
  • So., 01.05.16 I 15.00 Uhr I Berlin Recycling Volleys vs. VfB Friedrichshafen 
  • Mi., 04.05.16 I 20.00 Uhr I VfB Friedrichshafen vs. Berlin Recycling Volleys **
  • Sa., 07.05.16 I 18.30 Uhr I Berlin Recycling Volleys vs. VfB Friedrichshafen **

(**) Das Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger schon feststeht.


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 20.04.2016

„Ich habe hier noch viel vor!“ Barbara Wezorke 

verlängert ihren Vertrag bei den Roten Raben

ViB24.TV-WedisBarbara - Skyline von Landshut Bayern

Positive Nachricht aus dem Lager der Roten Raben: Barbara Wezorke hat ihren Vertrag um ein Jahr verlängert. Die Mittelblockerin war im Sommer 2015 nach Vilsbiburg gekommen und gleich in ihrer ersten Saison zur Leistungsträgerin im Team des Bundesliga-Sechsten avanciert. Weil sich die 23-Jährige im Raben-Nest rundum wohlfühlt, war es für sie eine logische Entscheidung, in Vilsbiburg zu bleiben.

Als weiteres, wichtiges Argument kam für Barbara Wezorke hinzu, dass ihr die Landshuter WEDIS Group („Energie & Esskultur“) als Sponsor der Roten Raben die Möglichkeit bietet, jene Ausbildung fortzusetzen, die sie in ihrer Zeit beim VC Wiesbaden begonnen hatte, ehe sie für jeweils eine Saison in die Schweiz und nach Brasilien ging. Bei WEDIS, das die Geschäftsbereiche „Regenerative Energien“ (Windkraftanlagen) und „Systemgastronomie“ (Vapiano-Restaurants) betreibt, durchläuft die Raben-Spielerin ab sofort eine 15-monatige Lehrzeit als Kauffrau für Büro-Management. Der zeitliche Schwerpunkt dieser Tätigkeit wird aus naheliegenden Gründen im Sommerhalbjahr liegen, bevor im Herbst dann wieder die Volleyball Bundesliga startet.

„Ich freue mich sehr, dass das alles so gut geklappt hat“, sagt Barbara Wezorke. „Die Ausbildung ist wichtig für meine spätere berufliche Zukunft, und zugleich kann ich in Sachen Volleyball weiter Gas geben. Ich habe noch viel vor mit den Roten Raben!“

Strahlende Gesichter auch bei Raben-Geschäftsführer André Wehnert und WEDIS- Vorstandschef York Schulze. „Gemeinsam haben wir da eine richtig gute Lösung hingekriegt“, freut sich Schulze. „Wir haben jemand zur Ausbildung gesucht, und Barbara passt zu uns, weil sie als Sportlerin mit Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft genau die Eigenschaften mitbringt, die auch für uns wichtig sind.“

Wehnert fügt hinzu: „Wir wollten Barbara Wezorke weiter an uns binden. Sie hat eine gute erste Saison bei den Roten Raben gespielt und das Potential, um noch besser zu werden. Dass wir zusammen mit unserem Sponsor WEDIS ein Paket schnüren konnten, das Barbara überzeugt hat, auch in der Saion2016/17 bei uns zu bleiben, ist für alle Beteiligten eine positive Sache. Es zeigt auch, wie es den Roten Raben gelingt, mit professionellen Partnern das bestmögliche Umfeld für Spielerinnen zu schaffen.“

Getrennt haben sich die Raben unterdessen von Matea Magdic. Die kroatische Diagonalangreiferin hat Vilsbiburg mit unbekanntem Ziel verlassen. Und Emani Sims ist aus Niederbayern zunächst einmal in ihre amerikanische Heimat zurückgekehrt. Zu der Mittelblockerin besteht aber weiterhin Kontakt, ihre Weiterverpflichtung bleibt bis auf weiteres eine Option.


Medieninformation I Beachvolleyball-Nationalteam I 20.04.2016

Per Reisebus über Land zum nächsten Spielort

Das war mal eine Anreise der etwas anderen Art. Per Reisebus wurden am Montag die Beachvolleyball-Teams, die bis zum Wochenende an den Xiamen Open in China teilgenommen hatten, zum nächsten Spielort in Fuzhou gefahren, wo ab Donnerstag das nächste Open der World Tour stattfindet. Normalerweise reisen Katrin Holtwick und Ilka Semmler per Flieger zu den Turnieren an, dieses Mal verbrachten sie knapp vier Stunden in einem Bus, um die rund 300 Kilometer Entfernung zu überwinden. „War mal was anderes”, sagte Katrin Holtwick, „aber sehr witzig.”

In Xiamen hatten Katrin Holtwick und Ilka Semmler Platz fünf belegt, an dieses Ergebnis wollen sie in Fuzhou nicht nur anknüpfen, sondern noch mehr herausholen. Turniere in China scheinen den Weltmeisterschafts-Vierten zu liegen. Vor zwei Jahren hatten sie erstmals in Fuzhou gespielt und gleich die Bronzemedaille gewonnen. Eine Erklärung für die guten Ergebnisse, die sie regelmäßig aus dem Reich der Mitte mitbringen, haben sie selbst nicht bei der Hand. Zumal die Atmosphäre dort schon anders ist als bei so vielen anderen Turnieren rund um den Globus. „Die Stimmung ist nicht vergleichbar mit der in Brasilien”, sagt Ilka Semmler, „so lange es nicht um ein Halbfinale oder eine Medaillenspiel geht, ist meistens gar nichts los, weder auf dem Center Court noch auf den Nebenplätzen.” Man habe eher das Gefühl, so Katrin Holtwick, dass „die Veranstalter manchmal gar keine Zuschauer rein lassen.”

Den Protagonisten muss es egal sein, für sie zählt der Kampf um Weltranglistenpunkte, die für die Olympia-Qualifikation wichtig sind. In Fuzhou soll das Konto weiter aufgestockt werden. Katrin Holtwick und Ilka Semmler liegen derzeit in der Weltrangliste von 2016 auf Rang sechs, im Qualifikationsranking für die Sommerspiele liegen sie auf Platz zwölf. Das Hauptfeld startet am Donnerstag mit den ersten beiden Runden in den Pool Matches und endet am Sonntag mit den Medaillenspielen.

Nach den Fuzhou Open werden sie nach Deutschland zurückkehren und in der kommenden Woche nicht im brasilianischen Fortaleza starten. „Das wäre mit einer Reisedauer von mehr als 45 Stunden verbunden”, sagt Ilka Semmler. „Wir halten das für eine unverantwortliche Planung des Weltverbandes.” Trainer Tilo Backhaus sagt zudem, dass es für die Trainings- und Wettkampfsteuerung keinen Sinn macht: „Die langfristige Belastung einer so langen Reise inklusive Jetlags ist für mich nicht absehbar. Wir spielen danach lieber die Turniere in Europa.”

 


Medieninformation I Beachvolleyball-Nationalteam I 16.04.2016

Im nationalen Konkurrenzkampf stark behauptet  

Was für ein Konkurrenzkampf aus nationaler Sicht: Bei den Xiamen Open der World Tour landeten die fünf teilnehmenden Duos aus Deutschland in den Top Ten. Das Nationalteam Katrin Holtwick und Ilka Semmler wurde Fünfte und freute sich über 300 Weltranglistenpunkte und 3375 US-Dollar Preisgeld.

Jede Platzierung der aktuellen World Tour ist unter dem Aspekt zu beobachten: Wer sammelt wie viele Weltranglistenpunkte für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro? In dem Kampf um eins der beiden Tickets für deutsche Teams haben Katrin Holtwick und Ilka Semmler in Xiamen keinen Boden verloren. „Ich habe von meinem Team sehr viele sehr gute Sätze gesehen im Turnierverlauf”, sagt Trainer Tilo Backhaus, „damit können wir zufrieden sein.” Wie beispielsweise im Achtelfinale gegen die Italienerinnen Menegatti/Orsi Toth, als Holtwick/Semmler nach gewonnenem Auftaktsatz (21:19) im zweiten Durchgang Satzbälle gegen sich hatten, aber am Ende durch den von Katrin Holtwick mit einem Angriff verwandelten vierten Matchball den Satzgewinn mit 28:26 und damit den Sieg bejubeln durften.

Begonnen hatten die Xiamen Open mit gemischten Leistungen Holtwick/Semmlers in den Pool Matches. 1:2 (20:22, 21:17, 10:15) gegen die Deutschen Teresa Mersmann/Isabel Schneider; 2:0 (21:14, 21:16) gegen die US-Amerikanerinnen Lane/Summer und 1:2 (21:23, 21:19, 13:15) gegen Gallay/Klug aus Argentinien standen letztlich zu Buche. „Auch mit einem Sieg hätten wir den Pool nicht mehr gewinnen können”, sagte Katrin Holtwick.

So zogen Katrin Holtwick und Ilka Semmler als Drittplatzierte aus Pool F in die 1. K.o.-Runde ein, wo sie mit den Niederländerinnen Braakman/Sinnema beim 2:0 (21:15, 21:11) kurzen Prozess machten. Zusammenfassend betrachtet mit dem Spiel gegen die Argentinierinnen hatte Backhaus das gesehen, was er haben wollte: „Katrin und Ilka haben heute ihr Ding von vorn bis hinten durchgezogen, so wie es Moritz und ich von ihnen verlangen.” Moritz Anderten begleitet das Team als Sportpsychologe.

Auch in der zweiten Winnerrunde durften die Betreuer mit ihren Schützlingen zufrieden sein, die nach dem 2:0 gegen Menegatti/Orsi Toth im Viertelfinale standen. Dort verpassten sie allerdings knapp mit 1:2 (18:21, 21:18, 13:15) gegen Forrer/Vergé-Depré aus der Schweiz den Einzug in die Runde der besten Vier.

Bereits am Donnerstag startet der zweite Teil der China-Wochen für Holtwick/Semmler. Vom 21. bis zum 24. April wird in Fuzhou, rund 260 Kilometer nördlich von Xiamen, das nächste Open der World Tour ausgetragen. 


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 14.04.2016

Stuttgart im entscheidenden Moment erfolgreich

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Die Volleyballerinnen vom Allianz MTV Stuttgart stehen in den Final-Playoffs um die Deutsche Meisterschaft. Nachdem sich der Dresdner SC bereits am Samstag mit dem zweiten Sieg gegen den USC Münster für die Finals qualifiziert hatte, zog Stuttgart am Mittwoch nach. Das Team aus Baden-Württemberg gewann das dritte und entscheidende Halbfinalspiel beim Schweriner SC vor 1.980 Zuschauern mit 3:0 (25:22, 25:18 und 25:23).

„Wenn wir so spielen wie heute, bin ich sehr guter Hoffnung, dass wir das Spiel in Schwerin gewinnen können“, hatte Stuttgarts Kapitänin Kim Renkema am Samstag zuvor nach dem ersten Halbfinalerfolg gegen Schwerin angekündigt. Und die 28-Jährige sollte Recht behalten. Auf den Punkt genau motiviert und nervenstark kauften die Stuttgarterinnen dem Schweriner SC den Schneid ab. Nach drei gewonnenen Sätzen durfte sich das Team aus der Landeshauptstadt Baden-Württembergs über den Finaleinzug freuen.

Dresden und Stuttgart standen sich auch schon im letzten Jahr in den entscheidenden Spielen um die Meisterschaft gegenüber. Damals verbuchten die Volleyballerinnen aus Sachsen das bessere Ende für sich. Gleiches gilt für den Pokalwettbewerb 2015/16. Die DSC Volleyball Damen setzten sich im DVV-Pokalfinale am 28. Februar in Mannheim vor 12.000 Zuschauen mit 3:2 gegen den Allianz MTV Stuttgart durch.

Die Final-Playoffs (Modus: Best of 5) der Frauen beginnen am Samstag. Sportdeutschland.TV überträgt alle Finalspiele live.

Hier sind die Ansetzungen im Überblick:

  • Sa., 16.04.16 I 17.30 Uhr I Dresdner SC vs. Allianz MTV Stuttgart
  • Sa., 23.04.16 I 19.30 Uhr I Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC
  • Mi., 27.04.16 I 19.00 Uhr I Dresdner SC vs. Allianz MTV Stuttgart
  • Sa., 30.04.16 I 19.30 Uhr I Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC **
  • Mo., 02.05.16 I 19.00 Uhr I Dresdner SC vs. Allianz MTV Stuttgart **

(**) Das Spiel entfällt, wenn der Gesamtsieger schon feststeht.


Medieninformation I Beachvolleyball-Nationalteam I 13.04.2016

China-Wochen bei der World Tour  

ViB24.TV_PM_Xiamen_13.04.16

Mit zwei World Tour Open im chinesischen Xiamen vom 14. bis zum 17. April und anschließend in Fuzhou vom 19. bis zum 23. April geht für Katrin Holtwick und Ilka Semmler das Rennen um eins der beiden Olympia-Tickets für deutsche Nationalteams in die nächste heiße Phase.

Bereits am Samstag haben die WM-Vierten von 2015 die Reise über London nach China angetreten, ein wenig zum Leidwesen von Katrin Holtwick. Die erlebte nämlich einige Stunden ihres 32. Geburtstages am Sonntag irgendwo in den Wolken. „Mindestens sechs Stunden sind mir geklaut worden”, sagte sie. Was aber letztlich nicht auf die Stimmung drückte, denn mit Xiamen verbindet sie bislang gute Erinnerungen.

Von den zwei Open-Turnieren in 2013 und 2015 in der Küstenstadt im Südosten Chinas kehrten Katrin Holtwick und Ilka Semmler jeweils mit einem 4. Platz auf dem Konto zurück. „An dem Land China kann das nicht liegen”, sagt Ilka Semmler, „da bin ich nicht so gern, aber anscheinend spielen wir hier ganz gut. Und das kann ja so bleiben.” Am Donnerstag und Freitag werden in Xiamen die Pool Matches ausgetragen, danach folgen die K.o.-Runden und am Sonntag stehen die beiden Medaillenspiele auf dem Spielplan.

Um im Kampf um Weltranglistenpunkte eine möglichst hohe Ausbeute zu erreichen wurde in den letzten Wochen vornehmlich an Standardelementen geübt. „Wir haben viel Aufschlag und Annahme trainiert”, sagt Trainer Tilo Backhaus, „denn in diesen beiden Elementen wollen wir dem Gegner immer voraus sein.” Nach diesen Einheiten konnten die beiden Profis vermelden: „Wir sind fit für die nächste Etappe.”

Die Bilanz nach den ersten drei Turnieren der 2016er-Serie, die allesamt in Brasilien stattfanden, kann sich sehen lassen. Nach Rang fünf in Maceio und Rang 17 in Rio de Janeiro gelang bei den Vitoria Open der Sprung aufs Podest und wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Damit ist der Kampf um die Fahrkarte an die Copacabana noch spannender geworden. „Es hat sich richtig gut angefühlt, mal wieder auf dem Siegertreppchen zu stehen”, sagte damals Katrin Holtwick. In Xiamen gelten die gleichen Ziele: Volle Konzentration auf den nächsten Gegner, von Spiel zu Spiel denken und dann wird es auch gelingen, an die Erfolge von 2013 und 2015 anzuknüpfen.

 


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 09.04.2016

Saisonabschlussfeier der Roten Raben: 

Ehrungen, Abschiede – und ein spontanes Musik-Highlight

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Mit einer bunten Saisonabschlussfeier haben die Roten Raben die Spielzeit 2015/16 offiziell beendet. Neben der Verabschiedung des Teams in die Sommerpause stand der Dank der Raben-Verantwortlichen an alle Förderer, Fans und ehrenamtlichen Helfer im Mittelpunkt der Veranstaltung, die in den Räumen von Sponsor Leipfinger Bader in Vatersdorf stattfand.

Geschäftsführer André Wehnert sprach in seiner Bilanz von einer „Saison mit Höhen und Tiefen“, in der man letztlich mit Platz 6 und der direkten Playoff-Qualifikation das sportliche Ziel erreicht habe. Zudem habe es einige herausragend gut besuchte Heimspiele und emotionale Siege wie gegen Straubing oder auch im letzten Hauptrundenmatch gegen Potsdam gegeben. Bürgermeister Helmut Haider würdigte vor allem den großen Zusammenhalt in der Vilsbiburger Volleyball-Familie, der seinesgleichen suche. Die Stadt sei stolz auf die Roten Raben mit ihrer bundesweiten, ja internationalen Ausstrahlung.

Neben weiteren Reden von Vereinspräsident Joachim Weiershaus, Fanclub-Chef Armin Wagenbauer und Andy Huber, der die ehrenamtlichen Helfer einzeln ehrte, wurden die Gäste von mehreren Videos unterhalten, die noch einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln die abgelaufene Spielzeit beleuchteten. Dabei war auch Platz für Humor, so wurden „Season Awards“ u.a. in den Disziplinen Most Valuable Shoe Looser und Most Valuable Crash Dummies verliehen. Quirine Oosterveld wurde von ihren Teamkolleginnen auf der Bühne symbolisch zur Fitness-Queen gekürt – als eine von zwei Spielerinnen, die kein einziges Mal krank oder verletzt war.

Im würdigen Rahmen der Saisonabschlussfeier verabschiedete Geschäftsführer André Wehnert zudem zwei Damen, die sich auf unterschiedliche Weise um die Roten Raben verdient gemacht haben. Mit emotionalen Worten bedankte sich Wehnert bei der langjährigen Co-Trainerin Vera Bondar, die vor Beginn der letzten Saison ihre Tätigkeit beendet hatte und nun das Jugendinternat „Rabenhorst“ leitet: „Unsere Erfolge waren immer auch das Ergebnis Deiner Arbeit. Für Dich waren und sind die Roten Raben stets eine Herzensangelegenheit. Mit Deiner Erfahrung bleibst Du für mich auch weiterhin eine wichtige Ratgeberin.“ Auch die Verdienste von Yvonne Neumaier, die in den letzten drei Jahren die Geschäftsstelle leitete, unterstrich der Geschäftsführer: „Man kann kaum beschreiben, wie wichtig Du für uns warst, wie professionell Du alles gemanagt hast.“

Für die exzellente musikalische Umrahmung sorgte das Norisha Campbell Trio um die stimmgewaltige ehemalige Raben-Spielerin. Stürmisch gefeiert wurde am Ende des Abends der improvisierte Auftritt von Libera Kirsten Knip und Co-Trainer Marco Geiger, die gemeinsam mit Norisha die Bühne enterten und den Saal rockten.

Viele Grüße aus dem RabenNest


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 07.04.2016

Halbfinals mit Berlin, Friedrichshafen, United Volleys und Lüneburg

Die Berlin Recycling Volleys haben am Mittwochabend den Einzug ins Meisterschafts-Halbfinale geschafft! Nachdem sich der VfB Friedrichshafen, die United Volleys RheinMain und die SVG Lüneburg schon zuvor qualifiziert hatten, holten sich die Hauptstädter mit dem zweiten Viertelfinalsieg bei den Chemie Volleys Mitteldeutschland das Ticket für die Runde der letzten Vier. Das Berliner Team setzte sich in der Jahrhunderthalle Spergau mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:21) durch.

Dass die BR Volleys das zweite Spiel um den Halbfinaleinzug später bestritten als die anderen Teams, hatte einen wichtigen Grund: Denn in der letzten Woche waren die Hauptstädter noch im Europapokal aktiv. Gegen den russischen Vertreter Gazprom-Ugra Surgut gelang dabei der Gewinn des CEV-Cups – für Berlin nach dem DVV-Pokal schon der zweite wichtige Titel in dieser Saison. In Spergau wirkte der frischgebackene Europapokalsieger trotz der Mehrfachbelastung souverän. Nur im dritten Durchgang ließ die Konzentration etwas nach, sodass die Chemie Volleys besser ins Spiel kamen. Den 25:21-Satzgewinn konnte das Heimteam von Trainer Ulf Quell dennoch nicht verhindern.

In den Halbfinal-Playoffs (Best of 3) treffen die Hauptstädter jetzt auf den Dritten der Vorsaison, die SVG Lüneburg. Das erste Spiel zwischen beiden Teams findet am 12. April um 19.30 Uhr in der Berliner Max-Schmeling-Halle statt. Die zweite Halbfinalpartie

bestreiten der 13-fache Deutsche Meister VfB Friedrichshafen und der bisher sehr erfolgreiche Erstliga-Aufsteiger United Volleys.

Die ersten Playoff-Halbfinalspiele (Best of 3) der Männer im Überblick:

  • Di., 12.04.16 I 19.30 Uhr I Berlin Recycling Volleys vs. SVG Lüneburg
  • Mi., 13.04.16 I 20.00 Uhr I VfB Friedrichshafen vs. United Volleys RheinMain

Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 06.04.2016

26 Teams wollen in der 1. Liga spielen

Anfang April werden im Volleyballsport die Lizenzanträge für die 1. Ligen gestellt. In der Saison 2016/17 wollen 26 Teams in der obersten Spielklasse an den Start gehen. Darunter sind auch drei Mannschaften, die den Schritt aus der 2. in die 1. Volleyball Bundesliga gehen wollen. 

Für die 1. Volleyball Bundesliga der Frauen haben 13 Teams eine Lizenz beantragt. Wieder dabei ist das SWE Volley-Team aus Erfurt, das in der abgelaufenen Saison den zweiten Platz in der 2. Liga Süd belegte. „Wir hatten vor der letzten Saison gesagt, dass wir vorn mitspielen wollen“, berichtet Teammanager und Trainer Heiko Herzberg. „Der zweite Schritt war dann die Vorlizenzierung. Das Highlight war schließlich, nach einer tollen Zweitliga-Spielzeit den Lizenzantrag zu stellen. Da in der vergangenen Saison alles so großartig geklappt hat, ist auch das Interesse der Zuschauer und Medien deutlich gestiegen.“

Erstklassig bleiben wollen auch NawaRo Straubing und die VolleyStars Thüringen. Beide Teams sind aus sportlicher Sicht aus der 1. Volleyball Bundesliga abgestiegen, haben aber einen "Sonderantrag" auf den Verbleib gestellt. Da aus der 2. Bundesliga Nord der Frauen kein Team das Aufstiegsrecht wahrnimmt und VT Aurubis Hamburg keinen Lizenzantrag für die höchste deutsche Spielklasse gestellt hat, besteht die Chance, dass Straubing und Thüringen erstklassig bleiben können. *  

Darüber hinaus wird der VC Olympia Berlin mittels Sonderspielrecht am Spielbetrieb teilnehmen. **

Für die 1. Volleyball Bundesliga der Männer haben ebenfalls 13 Vereine die Lizenz beantragt. Aus der 2. Volleyball Bundesliga Nord will der zweitplatzierte VC Bitterfeld-Wolfen ins Oberhaus. „Derzeit steht bei uns die Realisierung der Wirtschaftlichkeit für die Erstklassigkeit im Vordergrund“, sagt Christoph Richter, Teammanager des  Volleyballclubs. „In unserer Region im Südosten Sachsen-Anhalts sehen wir das Potenzial, das die Teilnahme am Spielbetrieb in der 1.  Bundesliga mit sich bringt.“

Das sieht man bei den TSG Solingen Volleys ebenso. Hier wollte man zunächst noch nicht den Lizenzantrag für die 1. Liga stellen. Helmut Weissenbach, Teammanager des Meisters der 2. Liga Nord: „Wir haben am Vorlizenzierungsverfahren teilgenommen. Doch der Stichtag 1. April kam für uns etwas zu früh – wir waren finanziell noch nicht ganz so weit. Allerdings hat sich über das letzte Wochenende sehr viel getan. Deshalb beantragen wir einen freien Platz in der Liga. Solingen will 2016/17 in der 1. Volleyball Bundesliga spielen!“ *

Außerdem wird der VC Olympia Berlin mit einem Sonderspielrecht in der 1. Volleyball Bundesliga der Männer antreten. **

Die Teams müssen im nächsten Schritt bis zum 15. April ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Der Lizenzierungsausschuss prüft in der Folge die Plausibilität der eingereichten Unterlagen.

Die Lizenzanträge im Überblick:

Frauen: Allianz MTV Stuttgart, Dresdner SC, Köpenicker SC Berlin, Ladies in Black Aachen, Rote Raben Vilsbiburg, SC Potsdam, Schweriner SC, SWE Volley-Team, USC Münster, VC Wiesbaden, VC Olympia Berlin (Sonderspielrecht), NawaRo Straubing (Antrag auf freien Platz in der 1. Liga), VolleyStars Thüringen (Antrag auf freien Platz in der 1. Liga)

Männer: Berlin Recycling Volleys, CV Mitteldeutschland, Netzhoppers KW-Bestensee, SVG Lüneburg, SWD powervolleys Düren, TSV Herrsching, TV Ingersoll Bühl, TV Rottenburg, United Volleys RheinMain, VC Bitterfeld-Wolfen, VfB Friedrichshafen, VC Olympia Berlin (Sonderspielrecht), TSG Solingen Volleys (Antrag auf freien Platz in der 1. Liga)

* Ziffer 23.4.3 Lizenzstatut: Falls unter Berücksichtigung der vorstehenden Regelungen ein Platz in einer der Lizenzligen unbesetzt bleibt, ist der VBL-Vorstand berechtigt, den Platz an eine abstiegsverpflichtete Mannschaft zu vergeben oder die Liga durch andere Mannschaften der Lizenzligen oder der DVV-Ebene zu komplettieren. Sind Mannschaften der DVV-Ebene betroffen, ist die Zustimmung des DVV-Vorstands erforderlich.

** Lizenzstatut: 21.1.1 Mannschaften von anerkannten Bundesstützpunkten oder DVV-Stützpunkten sowie DVV-Kadermannschaften können zur Nachwuchsförderung mit Sonderspielrechten in den Lizenzligen teilnehmen. In den 1. Bundesligen kann je eine Mannschaft als zusätzliche Mannschaft zugelassen werden. In den 2. Bundesligen können je zwei Mannschaften als zusätzliche Mannschaften zugelassen werden.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 05.04.2016

VC Offenburg gewinnt Meisterschaft

Der Volleyballclub Offenburg hat am Wochenende Vereinsgeschichte geschrieben. Im Fernduell mit dem SWE Volley-Team aus Erfurt setzte sich der VCO am letzten Spieltag der 2. Bundesliga Süd der Frauen durch und holte erstmals die Zweitliga-Meisterschaft. Basis war der 3:1-Auswärtserfolg (13:25, 25:18, 25:20, 26:24) beim VC Neuwied 77. Der Gastgeber und Aufsteiger kann sich trotz der Niederlage über Rang drei und eine großartige Saison freuen.

23 Spieltage lang hatten Erfurt und Offenburg das Titelrennen offen gestaltet. Die Entscheidung brachte letztlich die 2:3-Auswärtsniederlage der Erfurterinnen beim DjK Sportbund München Ost am vorletzten Spieltag. Zeitgleich gewann Offenburg gegen die DINTERvolleys Engelsdorf mit 3:0 (25:23, 25:17, 25:20) und hatte am letzten Spieltag die Fäden in der Hand.

In der mit 550 Zuschauern ausverkauften Halle in Neuwied sah es nach dem ersten Satz allerdings nicht nach einem Durchmarsch für die Gäste aus Offenburg aus. Die Deichstadtvolleys gewannen Durchgang eins überraschend deutlich mit 25:13. Offenburg war nervös, versuchte aber, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. „Wir haben nicht auf die anderen geschaut. Ich habe sogar Liveticker-Verbot erteilt“, sagte Trainerin Tanja Scheuer nach dem Spiel. Die Taktik war wohl die richtige, denn die zeitgleich spielenden Erfurterinnen hatten den ersten Satz für sich entschieden.

Und offenbar hatte Scheuer in der kurzen Satzpause die richtigen Worte gefunden, denn ihre Mannschaft gewann die folgenden zwei Sätze deutlich mit 25:18 und 25:20. Dramatik kam erst wieder in Durchgang vier ins Spiel, als Neuwied erneut am Satzgewinn schnupperte. Doch am Ende hatte der VC Offenburg die besseren Nerven und gewann 26:24. In diesem Moment wurde das Ergebnis der Erfurterinnen zur Nebensache. Diese setzten sich ihrerseits mit 3:1 (25:18, 19:25, 25:19, 27:25) gegen Grimma durch.

Auf den Aufstieg in 1. Volleyball Bundesliga wird man in Offenburg verzichten, das hatten die Verantwortlichen stets betont. Ganz anders sieht es beim SWE Volley-Team aus, das mit der sportlichen Qualifikation den Schritt in die höchste deutsche Spielklasse wagen möchte. „Da in der nun abgelaufenen Saison alles so großartig geklappt hat, ist auch das Interesse der Zuschauer und Medien deutlich gestiegen“, sagte Trainer und Teammanager Heiko Herzberg. „Deshalb werden wir das Aufstiegsrecht wahrnehmen.“ Auch der Most Valuable Player (MVP) der Saison kommt aus Erfurt: Alison Skayhan wurde achtmal mit der Goldmedaille geehrt. Zweite wurde Offenburgs Richarda Zorn.

Gefeiert wurde deswegen bei beiden Teams ausgelassen mit Sekt und Konfettiregen - und der einen oder anderen Freudenträne.

Leverkusen als Meister geehrt

21. Sieg im 24. Spiel: Viel besser hätte die Saison für die Volleyballerinnen vom TSV Bayer 04 Leverkusen wohl nicht enden können! Der Meistertitel in der 2. Volleyball Bundesliga Nord war den Rheinländerinnen schon zuvor nicht mehr zu nehmen. Das war bereits seit dem Spieltag zuvor am 19. März klar. Doch das 3:0 (25:17, 25:21 und 29:27) gegen den SCU Emlichheim sorgte bei der Meisterehrung in der Smidt-Arena für die nötigen Emotionen. Leverkusen präsentierte sich am Samstag vor 900 Zuschauern im Freudentaumel.

Rüdiger Hein (Vizepräsident Recht der Volleyball Bundesliga) und Hubert Martens (Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes) waren vor Ort, um das Team von Trainer Zhong Yu Zhou als Meister der Saison 2015/16 zu ehren. „Das war eine großartige Veranstaltung und durchaus erstligareif, was ich in Leverkusen erlebt habe“, äußerte sich Hein hinterher. Dazu trug mit Sicherheit auch der dritte Satz des vorangegangenen Spiels bei. Denn der schien beim Spielstand von 18:24 aus Leverkusener Sicht schon verloren. Doch das Team um Kapitänin Anna Hoja legte sich noch einmal kräftig ins Zeug und drehte den Durchgang noch zum 29:27.

Den zweiten Platz in der Abschlusstabelle der 2. Volleyball Bundesliga Nord belegt der VfL Oythe (57 Punkte). Das Team aus Niedersachsen hatte damit am Ende fünf Punkte Rückstand auf den Meister. Dafür gelang Oythe, was ansonsten keinem anderen Verein gelang: Die Spielerinnen von Trainerin Danuta Brinkmann besiegten Leverkusen in der abgelaufenen Saison gleich zweimal. Darüber hinaus hatten die Volleyballerinnen aus Vechta die wertvollste Spielerin der 2. Volleyball Bundesliga Nord in ihren Reihen: Casey Hinger wurde als MVP der Spielzeit 2015/16 ausgezeichnet.

Den dritten Platz in der Abschlusstabelle sicherten sich die Skurios Volleys Borken mit 52 Punkten.

Meisterpokal für Solingen

Endlich! Nach 23 Siegen und 64 Punkten aus 24 Spielen haben die TSG Solingen Volleys am Samstagabend den Meisterpokal der 2. Volleyball Bundesliga Nord entgegengenommen. Andreas Bahlburg, Sprecher der 1. Männerligen und Vizepräsident der Volleyball Bundesliga, überreichte nach dem Spiel der Solinger in Aligse die heiß begehrte Trophäe.

Zuvor zeigten die Gäste aus dem Bergischen Land noch einmal ihre Stärke. Denn obwohl die Meisterschaft schon am Spieltag zuvor perfekt gemacht wurde, ließen die Solinger auch beim Tabellenvierten SF Aligse vor 680 Zuschauern nichts anbrennen und setzten sich mit 3:1 (25:17, 17:25, 25:17, 26:24) durch.

„Die TSG Solingen Volleys haben die 2. Volleyball Bundesliga Nord in der Saison 2015/16 deutlich dominiert. Sie sind souverän Meister geworden“, pries Andreas Bahlburg das Potenzial der Westdeutschen an. Der 56-Jährige lobte aber auch die Atmosphäre in Aligse: „Die Stimmung war großartig.“

Auf dem zweiten Tabellenplatz landete nach 24 Spielen der VC Bitterfeld-Wolfen. Das Team aus Sachsen-Anhalt brachte es insgesamt auf 58 Punkte. Zum Abschluss der Saison gelang den Volleyballern von Trainer Karl Kaden mit dem 3:0 (25:20, 25:14, 26:24) gegen den Vorjahresmeister SV Lindow-Gransee ein krönender Saisonabschluss. Etwa 600 Zuschauer wollten das letzte Saisonspiel vom VC Bitterfeld-Wolfen sehen. „Das war schon erstligareif“, freute sich Trainer Kaden hinterher.

Der dritte Rang in der Abschlusstabelle der 2. Volleyball Bundesliga Nord ging an die Nachwuchsstars vom VCO Berlin.

Most Valuable Player der Saison wurde Jan Holthausen vom VV Humann Essen. Er wurde siebenmal mit Gold und einmal mit Silber ausgezeichnet.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 03.04.2016

Historischer Erfolg für die BR Volleys

Das haben wohl nur die kühnsten Optimisten erwartet: Die Berlin Recycling Volleys sind Europapokalsieger 2016! Nachdem die Hauptstädter am Dienstag bereits das erste Finalspiel gegen Gazprom-Ugra Surgut mit 3:2 (28:26, 16:25, 25:17, 20:25, 15:11) für sich entscheiden konnten, setzten sie sich am Samstag im Rückspiel in Russland sogar mit 3:0 (25:18, 25:18, 25:18) durch.

„Die Liga ist stolz auf den Erfolg der BR Volleys“, sagt Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga. „Nachdem die Männer-Nationalmannschaft im Jahr 2014 WM-Bronze holte und im letzten Jahr bei den Europaspielen in Baku Gold gewann, ist jetzt wieder einem deutschen Bundesliga-Team ein großer Erfolg gelungen. Das ist eine Bestätigung für die gute Arbeit, die von vielen Vereinen geleistet wird.“

Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga: „Wir gratulieren den BR Volleys zu diesem historischen Erfolg.” Denn es handelt sich dabei nicht nur um den ersten Titelgewinn einer deutschen Mannschaft im zweithöchsten europäischen Pokal-Wettbewerb, es ist auch der erste internationale Triumph der Berliner Vereinshistorie.

Nachdem die Berlin Recycling Volleys mit dem DVV-Pokal und dem CEV-Cup in diesem Jahr schon zwei Trophäen innehaben, wäre mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft das „Triple“ drin.

Das gelang bei den Männern bisher nur dem VfB Friedrichshafen. Das Team vom Bodensee holte sich im Jahr 2007 Pokal, Meisterschaft und Champions League.


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 01.04.2016

Neues Gesicht bei den Roten Raben – Christine Weidl 

startet durch: "Kein Job, sondern eine Aufgabe"

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Die Roten Raben melden eine personelle Änderung im „Team rund ums Team“: Die bisherige Geschäftsstellenleiterin Yvonne Neumaier hat ihre Tätigkeit aus privaten Gründen beendet, an ihrer Stelle ist künftig Christine Weidl für die Bereiche Marketing, PR und Organisation zuständig.

Geschäftsführer André Wehnert sieht die Personalie mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das weinende widmet er der scheidenden Kollegin: „Yvonne hat echt viel für die Rote Raben-Familie geleistet. Ohne viel Aufhebens zu machen, hat sie richtig rangeklotzt. Dafür sind wir sehr dankbar und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.“

Mit dem lachenden Auge begrüßt der Manager die Neue: „Mit Christine Weidl haben wir eine würdige Nachfolgerin gefunden. Ihre bisherige Berufserfahrung kann den Roten Raben sehr von Vorteil sein, ebenso ihre große Volleyball-Leidenschaft. Sie brennt förmlich für diesen Sport. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr.“

Diese Vorfreude beruht komplett auf Gegenseitigkeit. „Ich freue mich riesig auf die Roten Raben und auf Vilsbiburg“, sagt Christine Weidl. „Und ich freue mich sehr auf die Arbeit in einem kleinen Team, wo man wirklich Ideen einbringen und etwas umsetzen kann. Ich glaube, Volleyball in Vilsbiburg ist kein Job, sondern eine Aufgabe. Und darauf habe ich richtig Lust!“

Christine Weidl ist 29 Jahre alt, gebürtige Starnbergerin und verfügt über vielfältige Erfahrungen im Marketing und Projektmanagement, u.a. bei namhaften Firmen wie Telefonica und ibis-Hotels. Als Assistentin des Generalsekretärs/Vorstands beim Deutschen Volleyball-Verband in Frankfurt hatte sie auch schon beruflich mit ihrer Lieblingssportart zu tun, der sie seit Jahren auf unterschiedliche Weise frönt, u.a. als Spielerin von der Regionalliga bis zur 2. Bundesliga, zuletzt bei den AllgäuStrom Volleys Sonthofen, mit denen sie als Gegner der Roten Raben II einmal im Jahr in der Ballsporthalle antrat. „Das war nicht immer erfolgreich“, erinnert sich Christine Weidl, „aber immer herzlich.“

In Zukunft, soviel steht fest, wird sie häufiger in der Ballsporthalle zu tun haben. Ihr Einstieg in der Geschäftsstelle beginnt Mitte April und wird Schritt für Schritt vollzogen.


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 01.04.2016

Donnerstag in der Ballsporthalle: Fan-Fest zum Saisonabschied

Mit einem Fan-Fest verabschiedet sich das Team der Roten Raben am Donnerstag, 7. April, 19 Uhr, in der Ballsporthalle für diese Saison von seinen Anhängern. Alle Fans, Sponsoren und interessierten Volleyball-Freunde sind herzlich eingeladen; für das leibliche Wohl ist gesorgt, es gibt Kuchen vom Team und natürlich auch Getränke. Die Mannschaft wird komplett da sein, als Erinnerung wird ein gemeinsames Gruppenbild aller anwesenden Fans mit dem Team gemacht. Selbstverständlich werden auch alle kleinen und großen Autogrammjäger auf ihre Kosten kommen...

Viele Grüße aus dem RabenNest
 


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 31.03.2016

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Alle Top-Spiele auf Sportdeutschland.TV und ran.de

Die 1. Volleyball Bundesliga geht in die heiße Phase. Während die 2. Ligen am Wochenende bereits ihren letzten Spieltag bestreiten, startet das Oberhaus mit den Halbfinal-Playoffs der Frauen. Zu diesem Anlass gibt es eine großartige Neuigkeit zu vermelden: Die von Sportdeutschland.TV bis zum Saisonende produzierten Top-Spiele der Volleyball Bundesliga sind auch bei ran.de live zu sehen.

Das erste Top-Spiel, das parallel auf beiden Sport-Plattformen präsentiert wird, beginnt am Samstag (2. April) um 17.30 Uhr. Dabei handelt es sich um das Halbfinal-Playoff zwischen dem Dresdner SC und dem USC Münster. Das Aufeinandertreffen zwischen dem frisch gekürten DVV-Pokalsieger und dem neunfachen Deutschen Meister wird von Frank Winkler kommentiert. Am 9. April wird es die nächste Top-Spiel-Übertragung geben. Dann ist die Partie Allianz MTV Stuttgart vs. Schweriner SC zu sehen.

Außerdem dürfen sich die Volleyballfans auf Sportdeutschland.TV und ran.de auf alle Finalspiele der Frauen und Männer freuen.

Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga: „Sportdeutschland.TV hat sich durch die Zusammenarbeit mit der Volleyball Bundesliga zum deutschen Online-Sender Nummer eins im Volleyballsport entwickelt. Mit der Präsenz bei ran.de wollen wir eine neue Zielgruppe erschließen.“

Die im Vorjahr verkündete Zusammenarbeit des Ligaverbandes mit ProSiebenSat.1 als Vermarkter und DOSB New Media (mit dem digitalen Sportsender Sportdeutschland.TV) trägt somit erste Früchte. Jung: „Mit dieser Partnerschaft haben wir uns für die Zukunft sehr gut aufgestellt.“


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 30.03.2016

Münster löst das Halbfinal-Ticket

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Der USC Münster steht im Playoff-Halbfinale der Volleyball Bundesliga. Das westfälische Team hat sich am Mittwoch im entscheidenden Playoff-Viertelfinalspiel mit 3:1 (27:25, 25:12, 18:25, 25:23) gegen den VC Wiesbaden durchgesetzt. Nach zwei Siegen aus drei Spielen (Modus Best of 3) gehört der neunfache Deutsche Meister und elfmalige Pokalsieger somit zu den vier noch verbliebenen Teams im Wettbewerb um die Deutsche Meisterschaft der Frauen.

Der Mittwochabend lief für Münster weitgehend nach Maß. Das Team um Libera Linda Dörendahl erkämpfte sich in der Sporthalle Berg Fidel mit 27:25 knapp der ersten Satz. Der zweite Durchgang ging vor 2.130 Zuschauern sogar deutlich an die Volleyballerinnen aus Westfalen. Doch dann legte das Gästeteam aus Wiesbaden zu. Besonders Rebecca Schäperklaus und Jennifer Pettke liefen beim 25:18-Satzgewinn zur Höchstform auf. Doch mit den eigenen Fans im Rücken fing sich Münster wieder. Mit insgesamt 21 Punkten hatte Michala Kvapilová schließlich einen großen Anteil am Satz- und Matchgewinn.

In den Halbfinal-Playoffs muss der USC Münster zunächst am 2. April beim Dresdner SC antreten. Das Team aus Sachsen gewann die Deutsche Meisterschaft zuletzt zweimal in Folge und hatte sich gegen den Köpenicker SC für die Vorschlussrunde qualifiziert.

Außerdem haben sich der Schweriner SC (setzte sich im Viertelfinale gegen den SC Potsdam durch) und der Allianz MTV Stuttgart (gewann zweimal gegen die Roten Raben Vilsbiburg) die Halbfinalteilnahme erkämpft.

Die ersten Playoff-Halbfinalspiele (Best of 3) im Überblick:

  • Sa., 02.04.16 I 17.30 Uhr I Dresdner SC vs. USC Münster
  • Sa., 02.04.16 I 19.00 Uhr I Schweriner SC vs. Allianz MTV Stuttgart

Medieninformation I Musikschule Mühldorf I 19.03.2016

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Swinging Weekend | Bicycling in the Spring | Dancing in the Rain | Die glorreichen Sieben | Elizabethan Serenade
 | Forrest Gump | Game of Thrones | Green Melody | In der Halle des Bergkönigs | Morgenstimmung | My New Red Bike | Schostakowitsch Walzer Nr 2 | Walzer Nr.2.1 | Game of Thrones 1.1

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Lalo Schifrin: Mission Impossible Theme​

Michael Jackson : Bad

Gordon Goodwin : The Jazz Police

Junior Bigband

des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasium Vilsbiburg

Unter der Leitung von Monika Schwarz


Medieninformation I Musikschule Mühldorf I 01.03.2016

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Auf YouTube:

"Forrest Gump" https://www.youtube.com/watch?v=-YIKdcHXTQo

"Die glorreichen Sieben" https://youtu.be/3JNIE8JaTw8

"Elizabethan Serenade" https://youtu.be/FJ_gnvE7TEc

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Frühlings-Konzert mit dem Sinfonieorchester

der Städtischen Musikschule Mühldorf am

  • Freitag   11. März 2016 19:30 Uhr im Kulturbahnhof Neumarkt St. Veit (Bahnhof)
  • Samstag 19. März 2016 19:30 Uhr im Stadtsaal in Mühldorf (Volksfestplatz)

Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 28.02.2016

DVV-Pokalfinale: BR Volleys brechen „Pokalfluch“ – 3:0 im Finale gegen Bühl

Die Berlin Recycling Volleys haben ihren „Pokalfluch“ gebrochen und nach 16 Jahren wieder den DVV-Pokal gewonnen: Vor 12.000 Zuschauer in der SAP Arena Mannheim siegte der Favorit 3:0 (25:18, 25:12, 25:17) gegen den TV Ingersoll Bühl. Damit holten sich die Hauptstädter nach 1994, 1996 und 2000 zum vierten Mal den Pokal. Bühl stand das erste Mal im DVV-Pokalfinale, enttäuschte nicht, konnte die Berliner aber auch nicht richtig gefährden. Punktbeste Spieler waren bei Berlin Paul Carroll (17) und Robert Kromm (15) sowie Paul Buchegger (10) bei Bühl.

Die Berliner schrien nach dem Sieg ihre Freude heraus und bildeten ein Jubel-Knäuel. Der Druck, den der Tabellenführer der Volleyball Bundesliga hatte, war immens. „Der Pokalsieg bedeutet uns und mir sehr viel, es ist der erste Pokalsieg in meiner Karriere. Nach der langen Durststrecke werden wir heute einiges trinken“, meinte Kapitän Robert Kromm hinterher.

Der Auftakt in das Finale verlief jedoch völlig ausgeglichen: Die Berliner gingen hohes Risiko im Aufschlag, aber die Bühler um Libero David Molnar parierten prächtig und punkteten immer wieder mit harten Angriffen. Ein Block von Berlins Zuspieler Tsimafei Zhukouski und ein Angriff von Robert Kromm sorgten für die ersten Breaks und brachten den Favoriten mit drei Punkten in Front (17:14). Danach spielte fast nur noch Berlin. Bühl vermochte es nicht mehr, den Rückstand aufzuholen und gegenzuhalten. Vor allem der australische Diagonalspieler Paul Carroll lief auf Berliner Seite „heiß“, punktete nach Belieben und versenkte auch den ersten Satzball erfolgreich.

Die Bühler versuchten im zweiten Satz ihre gefürchteten Schnellangreifer Nehemiah Mote und Magloire Nzeza vermehrt einzusetzen, doch die Abstimmung mit Zuspieler Graham Mc Ilvaine funktionierte noch nicht perfekt. Der Favorit punktete dagegen konstant aus der eigenen Annahme heraus und lag bei der ersten technischen Auszeit bereits wieder in Führung (8:6). Als Frankreichs Europameister Nicolas Le Geoff im Block gegen Nzeza zupackte und Kromm einen langen Ballwechsel erfolgreich abschloss, hieß es bereits 12:8. Die Berliner spielten auch in der Folge ihre technische und körperliche Überlegenheit aus und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus (17:11). Bühls Trainer Ruben Wolochin wechselte in der Folge munter durch, der Spiel-Rhythmus der Berliner konnte jedoch nicht unterbrochen werden. Ein Bühler Fehler war es, der für die souveräne 2:0-Satzführung sorgte. „Berlin hatte sich gut auf uns eingestellt, wir konnten weit weniger als gewohnt unsere starken Mittelangreifer einsetzen. Damit haben sie uns den Zahn gezogen", sagte Bühls Kapitän David Sossenheimer nach der Partie.

Mehr Risiko im Aufschlag, mehr Bälle über die Mitte. Das schien die Marschroute der Bühler im dritten Durchgang zu sein, die zweimal spektakulär über den Kongolosen Nzeza punkteten. Die Berliner zeigten sich aber unbeeindruckt und gingen nach einem Doppelblock wieder mit zwei Punkten Führung in die technische Auszeit (8:6). Aus einer sicheren Annahme um die US-Boys Erik Shoji und Paul Lotman agierte das deutsche Top-Team weiter wie aus einem Guss und setzte den Außenseiter somit immer mehr unter Druck (15:12). Aber alle Maßnahmen nutzten nichts, nach zwei Schnellangriffen von Felix Fischer fehlten den Berlinern nur noch drei Punkte zum Pokalsieg (22:16). Letztlich war es Carroll, der danach zum wertvollsten Spieler gewählt wurde, der den zweiten Matchball verwandelte und für einen Jubeltanz auf Berliner Seite sorgte.

Auch die Verantwortlichen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und der Volleyball Bundesliga (VBL) zeigten sich begeistert von der Premiere in Mannheim. „Das Fazit fällt sehr positiv aus! Wir haben einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt, waren fünf Stunden live im TV und haben mit den Möglichkeiten der SAP Arena das Niveau der Veranstaltung auf ein neues Level gehoben“, sagte DVV-Präsident Thomas Krohne. Und Michael Evers, VBL-Präsident, schloss an: „Das war schon fast zu perfekt für die Premiere und hat mich an die Volleyball-WM 2014 in Polen erinnert!“ Polen gilt als das Land mit der größten Volleyball-Begeisterung weltweit – ein größeres Kompliment kann man kaum aussprechen.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 28.02.2016

Pokalschlacht in Mannheim - Dresden holt den Pokaltitel

Pokal-Wahnsinn in Mannheim! 12.000 Zuschauer (das ist neuer Deutschland-Rekord im Volleyball) sind beim Pokalsieg des Dresdner SC in der SAP Arena in Mannheim dabei gewesen! Und das Spiel war nichts für schwache Nerven. Am Ende setzte sich das Team aus der Landeshauptstadt Sachsens mit 3:2 (25:22, 20:25, 25:18, 17:25, 15:10) gegen den letztjährigen Gewinner vom Allianz MTV Stuttgart durch.

Bei der „Volleyball-Premiere“ in Mannheim machte Stuttgart den ersten Punkt. Doch der Deutsche Meister aus Dresden legte gleich nach. Mit einem 8:4-Vorsprung ging es in die erste technische Auszeit des Spiels. Das Team von Trainer Alexander Waibl fand schneller den richtigen Rhythmus. Dabei war es von Beginn an Diagonalspielerin Kristina Mikhailenko, die für Punkte (am Ende waren es 23) sorgte. Letztlich war es jedoch ihre Teamgefährtin Michelle Bartsch, die mit einem Block zum 25:22 für den Satzgewinn sorgte.

Im zweiten Durchgang drehten die Stuttgarterinnen den Spieß um. Diesmal ging das Team durch einen Punkt von Kapitänin Kim Renkema mit 8:5 in die erste technische Auszeit. Schließlich gehörte der zweite Satz mit 25:20 dem letztjährigen Pokalsieger.

Jetzt hatte Stuttgart so richtig Fahrt aufgenommen. Das Team ging erneut mit einem Vorsprung von drei Punkten in die erste technische Auszeit. Doch dann kam Dresden auf. „Es war lange Zeit ein 50:50-Spiel“, sagte Dresdens Myrthe Schoot hinterher. „Stuttgart hat bis zum Schluss alles gegeben und eine tolle Partie gezeigt.“ Beim Aufschlag von Laura Dijkema gingen die DSC Volleyball Damen mit 10:8 in Führung. Später setzten sich die Volleyballerinnen aus Sachsen ab, sodass sie den 25:18-Satzgewinn feiern konnten.

Doch wer gedacht hatte, Stuttgart würde sich jetzt geschlagen geben, der sah sich getäuscht. Kaja Grobelna schmetterte die Mannschaft von Trainer Guillermo Hernandez mit dem 25:17 zum 2:2-Satzausgleich.

Beim 10:10 im Tiebreak war das Spiel endgültig nicht mehr an Spannung zu überbieten. „Doch dann hat sich die individuelle Klasse durchgesetzt und Dresden vielleicht ein wenig mehr Glück gehabt“, wusste Stuttgarts Coach Hernandez hinterher. Der Dresdner SC setzte sich ab. Und Michelle Bartsch schmetterte ihr Team mit dem entscheidenden 15:10 in den siebten Pokalhimmel. 


Medieninformation I Beachvolleyball-Nationalteam I 28.02.2016

Zum Saisonauftakt ein guter fünfter Platz  

Hitzeschlachten, windige Spielbedingungen und am Ende ein hartes Duell gegen die Weltmeisterinnen: Katrin Holtwick und Ilka Semmler wurden zum Auftakt der Olympiasaison auf vielen Ebenen gefordert, aber auch mit einem guten fünften Platz belohnt. Bei den Maceio Open im Nordosten Brasiliens mussten sie sich erst im Viertelfinale im Duell als Weltmeisterschafts-Vierte gegen die WM-Goldgewinnerinnen Agatha/Barbara aus Brasilien mit 0:2 (14:21, 17:21) geschlagen geben. Für den Platz in den Top five nahmen Holtwick/Semmler 300 Weltranglistenpunkte und 3375 US-Dollar Preisgeld in Empfang. An eine Rückkehr nach Deutschland ist aber nach dem Turnier-Aus noch nicht zu denken, vielmehr reisen sie jetzt nach Rio de Janeiro weiter, wo ab dem 9. März an der Copacabana der erste Grand Slam des Jahres 2016 ausgetragen wird. Bis dahin wird an dem Strand, wo im August die Olympischen Spiele stattfinden, fleißig trainiert.

Sechs Spiele mussten Katrin Holtwick und Ilka Semmler in den vier Tagen in Maceio bestreiten. Die Pool Matches eröffneten sie mit dem 2:0 (21:17, 25:23) gegen die Tschechinnen Slukova/Hermannova, tags darauf bezwangen sie die Brasilianerinnen Josi/Val ebenfalls in zwei Sätzen (21:19, 21:18). Erst im letzten Vorrundenspiel gab es eine Niederlage mit 0:2 (17:21, 19:21) gegen die ehemaligen Europameisterinnen Meppelink/van Iersel aus den Niederlanden. „Wir haben bis dahin ziemlich konstante Leistungen geboten”, sagte Katrin Holtwick, „aber im letzten Spiel haben wir ein paar gute Möglichkeiten zum Punktgewinn einfach liegengelassen, die am Ende entscheidend waren.” Ilka Semmler stufte die ersten Aufgaben als „Hitzeschlachten vom Feinsten” ein.

In den ersten beiden K.o.-Runden haben beide die Chancen besser genutzt und sind „glücklich ins Viertelfinale eingezogen”, so Ilka Semmler. Erst freuten sie sich über ein 2:0 (21:14, 21:16) gegen Pazo/Agudo aus Venezuela, dann gelang ihnen ein 2:0 (21:17, 21:18) im deutsch-deutschen Duell gegen Chantal Laboureur und Julia Sude. In der Runde der besten Acht gegen die Lokalmatadorinnen Agatha/Barbara war dann für sie das Turnier beendet.

Coach Tilo Backhaus, der die Maceio Open krankheitsbedingt von daheim per Livestreams verfolgen musste, war mit den Leistungen seines Teams zufrieden: „Es war ein sehr positiver Saisonauftakt. Viele Dinge aus dem Training wurden schon umgesetzt, einige noch nicht.” Ausschlaggebend im letzten Match war, „dass wir dem Aufschlagdruck der Brasilianerinnen nicht viel entgegen setzen konnten.” Am Montag wird Backhaus endlich auch die Reise nach Brasilien antreten können: „Ich freue mich schon auf eine gute Trainingswoche.” Nach der an der Copacabana beim Grand Slam-Auftakt wieder angegriffen wird.


Medieninformation I Beachvolleyball-Nationalteam I 23.02.2016

Zum 10-Jährigen ein Saisonstart in Brasilien  

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Jetzt geht’s los, endlich steht wieder das sportliche Treiben auf dem Center Court im Blickpunkt: Katrin Holtwick und Ilka Semmler steigen am Mittwoch mit den Pool Matches im Hauptfeld der Maceio Open im Nordosten Brasiliens ein in die World Tour 2016. Bereits am Wochenende sind die Weltmeisterschafts-Vierten in Maceio gelandet und zeigen sich angetan von der schönen Location an der Atlantikküste: „Idyllisch”, sagt Ilka Semmler, „direkt am Meer gelegen” und Katrin Holtwick findet es schön, „dass die Courts unmittelbar am Hotel sind.” Das spart Transferzeiten und hilft, sich auf die Herausforderung zu konzentrieren, denn die ist hoch genug. Die Maceio Open sind das erste von elf Turnieren bis Mitte Juni, die nur unter einem Motto zu sehen sind: Fleißig Weltranglistenpunkte sammeln, um am 13. Juni sagen zu können: „Olympia in Rio, wir sind dabei.”

Katrin Holtwick und Ilka Semmler wollen nach der Winterpause von Anfang an gleich Vollgas geben, auch wenn, so Ilka Semmler, „es immer ein bisschen komisch ist, weil man noch nicht weiß, wo man steht.” Aber das gilt für die Konkurrenz genauso. Katrin Holtwick sagt: „Wir wollen versuchen, in jedem einzelnen Spiel das umzusetzen, womit wir uns in den Wintermonaten jeden Tag lang beschäftigt haben. Ich freue mich darauf und hoffe, dass wir uns von Spiel zu Spiel reinarbeiten.”

Im aktuellen Olympia-Ranking liegen Katrin Holtwick und Ilka Semmler auf Rang elf und wären damit als eins von zwei deutschen Duos für die Sommerspiele qualifiziert. Die Teilnahme am olympischen Turnier an der Copacabana wäre die Krönung einer ohnehin erfolgreichen Liason und das im Jubiläumsjahr: Katrin Holtwick und Ilka Semmler beginnen mit den Maceio Open ihre bereits zehnte gemeinsame Spielzeit und das ist im internationalen Beachvolleyball eine erstaunlich lange Ära. Neben zwei Deutschen Meistertiteln feierten sie seit 2006 einen Grand Slam-Sieg im schweizerischen Gstaad sowie EM-Silber in Berlin. Insgesamt sammelten sie bislang 13 World-Tour-Medaillen und viele Top-Five-Ergebnisse. An ihr erstes gemeinsames Turnier können sie sich gar nicht mehr erinnern, „das muss irgendwo auf der deutschen Tour gewesen sein”, glaubt Katrin Holtwick. Genau: Anfang Mai 2006 landeten sie bei der smart beach tour in Bonn auf Rang vier. Ihre Partnerin hat „nicht das Turnier vergessen, bei dem wir unsere erste World-Tour-Medaille gewonnen haben.” 2007 gab es Gold bei einem FIVB-Satellite in Geroskipou auf Zypern, 2008 Bronze bei der World Tour in Klagenfurt am Wörthersee.

Doch Zeit zum Schwelgen in Erinnerungen steht aktuell nicht zur Verfügung. In Maceio soll vielmehr der Grundstein für eine weitere erfolgreiche Spielzeit gelegt werden. Allerdings müssen sie wohl oder übel noch auf Unterstützung durch ihren Trainer Tilo Backhaus verzichten, der wegen eines üblen Magen-Darm-Virus zu einem Krankenhausaufenthalt gezwungen war und die Reise nach Brasilien noch nicht antreten konnte. Gute Nachrichten seiner Schützlinge vom Turnier werden sicher dafür sorgen, dass der Genesungsprozess kürzer verläuft.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 23.02.2016

DVV-Pokalfinale: Pokalrekorde

Seit 1973 wird jährlich der DVV-Pokal ausgetragen. In der ehemaligen DDR fand die erste Pokal-Auflage 1953 statt. Seitdem hat sich viel getan, vor allem mit dem erstmaligen Umzug in eine große Event-Arena im Jahr 2006 (nach Halle/Westfalen). In diesem Jahr finden die Finalspiele der Frauen und Männer zum ersten Mal in der SAP Arena in Mannheim statt. Hier sind einige Zahlen und Fakten zum Pokal-Wettbewerb.

Zuschauer: 11.100 Zuschauer strömten am 19. März 2006 in das GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen. Es ist bis heute der Zuschauerrekord für ein Volleyballspiel auf deutschem Boden. Die Premiere in dem Tennisstadion sowie die Tatsache, dass der benachbarte USC Münster von über 3.000 Fans begleitet wurde, sorgten für diese phantastische Kulisse. Der Rekord „wackelt“ bei der Premiere in der SAP Arena Mannheim aber bedenklich: 10.800 Tickets wurden bis Montagmorgen (22. Februar) verkauft. Und stündlich werden es mehr.

Pokalsieger: Bis zum Jahr 1997 hatte der VfB Friedrichshafen keinen Titel gewinnen können. Dann übernahm Stelian Moculescu das Ruder am Bodensee und die titellose Zeit hatte ein Ende. Allein im Pokal triumphierte Friedrichshafen in der Folge 13-mal und ist damit Rekord-Pokalsieger. Das Frauen-Pendant ist der USC Münster, auch wenn der letzte Pokalsieg aus dem Jahr 2005 nunmehr über zehn Jahre zurückliegt. Der Verein aus Nordrhein-Westfalen holte den Pokal elfmal.

Dauerfinalist: Auf Spielerseite gibt es wohl keinen größeren Pokal-Helden als Max Günthör. Der ehemalige Nationalspieler und jetzige Athletensprecher im DVV-Vorstand konnte im Zeitraum von 2005 bis 2015 mit dem VfB Friedrichshafen (5 x) und Generali Haching (3 x) sagenhafte achtmal den DVV-Pokal gewinnen und stand zudem noch zweimal im Finale. 2013 passierte jedoch Unglaubliches: das DVV-Pokalfinale ging ohne die Beteiligung Günthörs über die Bühne.

Historisches: Alle Finalisten haben die Möglichkeit, am 28. Februar Volleyball-Geschichte zu schreiben. Das ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass die Endspiele der Frauen und Männer zum ersten Mal in Mannheim stattfinden. Aber auch jedes Team hat so seine eigene Pokal-Geschichte. Der TV Ingersoll Bühl ist zum ersten Mal überhaupt im Finale dabei. Ein Endspielsieg käme dem ersten großen Titelgewinn gleich. In Berlin durfte man sich zuletzt im Jahr 2000 über den Pokalsieg freuen. Damals zog man noch als Sport-Club Charlottenburg (SCC Berlin) durch die Lande. Inzwischen heißt das Team BR Volleys. Der Allianz MTV Stuttgart hat als einziger Finalteilnehmer die Möglichkeit, zweimal nacheinander den Pott zu holen – letztes Jahr im Gerry Weber Stadion, in diesem Jahr in der SAP Arena. Das will der Dresdner SC verhindern. Für die erfolgshungrigen Dresdnerinnen wäre es – wie natürlich auch für die anderen Finalisten - der erste Titelgewinn im Jahr 2016.

TV: Bereits im vergangenen Jahr wurden die beiden Finalspiele live im Free-TV übertragen, der NDR zeigte zusammen mit dem SWR das Männer-Finale zwischen Lüneburg und Friedrichshafen, SPORT1 übertrug das Frauen-Finale zwischen Stuttgart und Aachen. 2016 gibt es eine erneute Steigerung, denn SPORT1 zeigt beide Spiele live und überträgt von 14.00 Uhr bis zum Ende der Siegerehrung aus der Mannheimer SAP Arena. Als Moderatorin und Field-Reporterin ist Anett Sattler am Start. Kommentator ist Hans-Joachim Wolff.

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick

  • 14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
  • 16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 22.02.2016

DVV-Pokalfinale: 10.800 Tickets weg – jetzt wackelt der Rekord!

Am Sonntag ist Mannheim zum ersten Mal Austragungsort für das DVV-Pokalfinale. Schon jetzt ist klar: Die Premiere in der SAP Arena wird ein riesiges Spektakel. 10.800 Eintrittskarten sind am Montag vergriffen gewesen. Jetzt wackelt der Zuschauerrekord des DVV-Pokals!

„Die bisherige Bestmarke liegt bei 11.100 verkauften Tickets. Sie stammt aus dem Jahr 2006. Damals holten sich der Schweriner SC gegen Münster und der VfB Friedrichshafen gegen Moers in Halle/Westfalen den Pokalsieg“, erinnert sich DVV-Generalsekretär Jörg Ziegler.

Die Sieger von 2006 sind zwar in diesem Jahr nicht in den Endspielen dabei – aber dafür zwei Teams aus Baden-Württemberg. Bei den Frauen trifft der Vorjahressieger Allianz MTV Stuttgart auf den Deutschen Meister Dresdner SC, bei den Männern bekommt es der TV Ingersoll Bühl mit dem Tabellenführer der Volleyball Bundesliga, den Berlin Recycling Volleys, zu tun.

SPORT1 überträgt beide Finals live.

„Das sind sehr gute Voraussetzungen für die Premiere in Mannheim“, weiß Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga. „Neue Arena, neuer Pokal, neuer Zuschauerrekord – das wäre für alle ein perfekter Start in der SAP Arena!“

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick

  • 14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
  • 16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

 


 

Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 20.02.2016

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Meister Dresden zu stark für die Roten Raben: 0:3


Es hat nicht sollen sein. Die Roten Raben haben das Heimspiel gegen den Deutschen Meister Dresdner SC mit 0:3 verloren. Vor 1.834 Zuschauern in der Ballsporthalle endeten die einzelnen Sätze 18:25, 23:25 und nochmals 18:25 für die Gäste. Im 2. Durchgang war das Team von Trainer Jonas Kronseder einem Satzgewinn nahe, musste aber letztlich die große Qualität der besten deutschen Mannschaft anerkennen.

Wechselvoller Auftakt im Duell des Bundesliga-Sechsten gegen den aktuellen Tabellenführer: Vilsbiburg lag rasch mit 0:4 hinten, bei 8:7 kurz vorne, ehe der DSC 8 Punkte am Stück machte. Von diesem 8:15 erholten sich die Raben nicht mehr und mussten den 1. Durchgang mit 18:25 abgeben.

Der 2. Abschnitt war heiß umkämpft, und zwar von Anfang bis Ende. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Ab 19:19 wurde die Sache immer spannender, bei 21:20 gingen die Roten Raben in Führung – und mussten letztlich bei 23:24 nach einer längeren Rallye akzeptieren, dass Lisa Izquierdo den Satzball für Dresden verwertete, so dass es 0:2 für die Gäste stand.

Den 3. Satz gestaltete das Team von Coach Alexander Waibl weitgehend dominant. Aus Vilsbiburger Sicht hieß es 3:8 und 8:16, ehe sich die Gastgeberinnen mit großem Kampfgeist noch einmal bis auf 16:20 heranarbeiten konnten. Dresden blieb jedoch unbeeindruckt und setzte sich am Ende mit 18:25 und damit 0:3 durch.

Beste Scorerin des Abends war DSC-Diagonalangreiferin Kristina Mikhailenko mit 21 Zählern, sie wurde auch MVP. Bei den Raben ging diese Auszeichnung an Mittelblockerin Emani Sims, auch sie war erfolgreichste Punktesammlerin ihres Teams (11), gefolgt von Liana Mesa Luaces (10).

Am kommenden Wochenende haben die Roten Raben spielfrei, anschließend stehen die letzten beiden Partien der Doppelrunde auf dem Programm. Am Mittwoch, 2. März, ist Vilsbiburg zu Gast beim Niederbayern-Derby in Straubing; und erst am Samstag, 5. März, wird im Heimspiel gegen den SC Potsdam wohl die Entscheidung über die Platzierung in der Schlusstabelle fallen. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass es dabei zu einem echten „Endspiel“ um Rang 6 und die direkte Playoff-Qualifikation kommt.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 19.02.2016

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Vor dem DVV-Pokalfinale: Myrthe Schoot mit riesigem Siegeswillen!

Am 28. Februar ist es so weit! In der SAP Arena in Mannheim findet das DVV-Pokalfinale statt. Im Endspiel der Frauen (live bei SPORT1, Spielbeginn: 14.05 Uhr) treffen der Deutsche Meister Dresdner SC und der Pokal-Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart aufeinander. Für Myrthe Schoot (27) ist es ein ganz besonderes Finale. Im Interview verrät die niederländische Nationalspielerin, dass sie in Mannheim mit dem Dresdner SC unbedingt den ersten großen Titel dieser Saison holen will.

Frau Schoot, schon jetzt liegt eine ereignisreiche Saison hinter Ihnen! Zunächst holten Sie mit der niederländischen Nationalmannschaft Silber bei der EM. Dann gab es im November einen Meniskuseinriss im linken Knie. Doch bereits im Januar standen Sie für die Niederlande bei der Olympia-Qualifikation wieder auf dem Feld. Wie war es möglich, so schnell wieder fit zu werden?

Myrthe Schoot: Man muss schon einen großen Willen haben, damit solche Dinge klappen. Die Ärzte haben alles perfekt organisiert. Als die Verletzung erkannt worden war, habe ich sehr schnell einen Operationstermin bekommen. Auch danach lief alles gut. Natürlich habe ich auf die Zähne gebissen und mich im Training reingekniet. Denn mein Ziel war und ist es, mit der Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen dabei zu sein. Beim Qualifikationsturnier in Ankara haben wir den zweiten Platz belegt, sodass wir im Mai in Japan die Chance bekommen, uns zu qualifizieren.

Jetzt stehen die Liga und die Pokalwettbewerbe wieder im Fokus. Innerhalb der nächsten neun Tage müssen Sie drei wichtige Spiele meistern: Am Samstag das Bundesligaspiel in Vilsbiburg, Mittwoch die Auswärtspartie in der Champions League bei Dinamo Moskau und dann am 28. Februar das DVV-Pokalfinale gegen Stuttgart. Haben Sie da überhaupt die Möglichkeit, sich genau auf Ihren Finalgegner einzustellen?

Schoot: Im Kopf beschäftigen wir uns natürlich auch schon jetzt mit dem Pokalfinale. Schließlich ist das der erste große Titel, den wir in dieser Saison holen können. Deshalb ist es ein äußerst wichtiges Spiel. Natürlich können wir uns vorher in der Bundesliga und Champions League nicht schonen. Aber wir sehen die Spiele vor dem Pokalfinale auch als Möglichkeit, um uns auf das Spiel gegen Stuttgart vorzubereiten.

Grundsätzlich kennen sich Dresden und Stuttgart recht gut aus der Liga. In dieser Saison gab es zwei Spiele: Einmal hat Dresden gewonnen, einmal Stuttgart. Wir stark schätzen Sie Ihren Finalgegner ein?

Schoot: Das stimmt, wir kennen Stuttgart gut. Doch in so einem Pokalendspiel ist alles möglich. Es ist von der Tagesform abhängig, wer gewinnt. Deshalb glaube ich: Umso besser wir spielen, umso besser ist die Chance, den Pokal zu holen. Wir müssen in Mannheim auf alles vorbereitet sein und wissen, dass Stuttgart niemals aufgibt.

Und dennoch wollen Sie am Ende den DVV-Pokal in Ihren Händen halten. Was wird den Ausschlag für Dresden geben?

Schoot: Natürlich wollen wir den Pokal in den Händen halten. Denn wir haben einen riesigen Siegeswillen!

Sie spielen zum ersten Mal in der SAP Arena in Mannheim. Sind Sie schon neugierig auf die Atmosphäre?

Schoot: Ich bin total gespannt, wie es sein wird. Ich war früher mit Vilsbiburg schon einmal beim Pokalfinale in Halle/Westfalen dabei und es war großartig. Doch auch in der SAP Arena wird die Stimmung gigantisch sein. Ich habe schon ein paar Fotos und Videos gesehen. Das ist eine tolle Arena.

Was passiert, falls Sie gewinnen sollten? Werden vor so einem Finale schon Pläne gemacht? Oder sind Sie da abergläubisch?

Schoot: Nein, wir konzentrieren uns nur auf das Spiel. Ich bin mir sicher, dass sich keiner von den Spielerinnen Gedanken macht, was passieren könnte. Sicher wird es irgendeine Party geben – doch wenn, dann kümmert sich darum das Management.

Apropos abergläubisch: Haben Sie selbst einen speziellen Glücksbringer für das DVV-Pokalfinale?

Schoot: Ja, ich weiß, jeder hat da so seine Sachen. Eine Spielerin steht immer mit dem linken Fuß zuerst auf oder eine andere hat immer eine spezielle Frisur. Ich glaube, ich werde vor dem Finale ein Lied hören, das mir Kraft geben soll. Es ist der Song ‚Ave Maria‘ von Beyonce. Er lief bei der Beerdigung meiner Großmutter. Sie ist 92 geworden und war immer eine Powerfrau!

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick

  • 14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
  • 16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 19.02.2016

Rote Raben vor dem Schlagerspiel gegen den Dresdner SC:

„Voll Gas geben und als Team kämpfen – dann ist alles möglich!“

Großkampfstimmung in der Ballsporthalle! Wenn am Samstag um 19 Uhr die Roten Raben Vilsbiburg auf den Dresdner SC treffen, ist das nicht nur ein echter Volleyball- Klassiker, sondern auch aktuell ein hochspannendes Duell, in dem es für beide Teams um viel geht: Dresden will Platz 1 und damit die Top-Ausgangsposition für die Playoffs verteidigen; für die Roten Raben geht es darum, Rang 6 und damit das direkte Playoff-Ticket zu behaupten. „Sponsor of the day“ ist die Dräxlmaier Group.

Am drittletzten Spieltag der Doppelrunde kommt es auf jeden Punkt an. Diesbezüglich haben die Vilsbiburgerinnen am Mittwoch in Hamburg wertvolle Vorarbeit geleistet. Das 3:0 in der CU Arena war tabellarisch wichtig, aber auch psychologisch – davor hatte das Team von Cheftrainer Jonas Kronseder in Schwerin (2:3) und gegen Stuttgart (1:3) gegen hoch gehandelte Gegner sehr gut, teilweise gar mitreißend gespielt, für diese Vorstellungen aber außer zahlreichen Komplimenten nur einen einzigen Punkt bekommen. Der verdiente, auf einer entschlossenen Mannschaftsleistung basierende Auswärts-„Dreier“ in Hamburg gibt nun sicher zusätzliches Selbstvertrauen.

Die Form der Roten Raben stimmt ohnehin, und deshalb sieht der Coach auch die Chance, den amtierenden Deutschen Meister in ein enges Match zu verwickeln: „Dresden“, sagt Jonas Kronseder, „ist eine Top-Mannschaft, das wird für uns eine große Herausforderung, die wir gerne annehmen. Bei uns muss alles gut zusammenpassen. Wir werden als Team kämpfen und voll Gas geben, dann ist alles möglich.“ Zum Zuschauen verurteilt ist weiterhin Nikol Sajdova (Bänderriss) und wohl auch die erkrankte Barbara Wezorke. Ansonsten sind alle Mädels an Bord für das große Spiel gegen die beste deutsche Mannschaft.

Genau das ist der Dresdner SC. Als Meister der letzten beiden Jahre ist das Team von Chefcoach Alexander Waibl auf einem guten Weg zum Titel-Hattrick, im DVV-Pokal steht der DSC im Finale gegen Allianz MTV Stuttgart, und auch in der Champions League spielen die Damen aus der sächsischen Landeshauptstadt eine respektable Rolle.

Für Bundesliga-Verhältnisse hat Trainer Waibl einen hochkarätigen Kader bei der Hand, der auf allen Positionen mehrfach sehr gut besetzt ist. Zu den bekannten Namen beim DSC zählen Kristina Mikhailenko auf Diagonal, die Außenangreiferinnen Michelle Bartsch (früher Vilsbiburg) und Lisa Izquierdo, Mittelblockerin Kathleen Slay, Zuspielerin Laura Dijkema oder Libera Myrthe Schoot, die ebenfalls schon mal das Trikot der Roten Raben trug.

Können die Mädels von Jonas Kronseder in der brodelnden Ballsporthalle diesem Starensemble Paroli bieten? Wer die Geschichte der Duelle dieser beiden Mannschaften kennt, erwartet jedenfalls ein packendes Match – und es wäre nicht das erste Mal, dass ein Spiel zwischen Vilsbiburg und Dresden seine ganz eigene, überraschende Dynamik entfaltet...


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 17.02.2016

Wichtiger Auswärtssieg für die Roten Raben in Hamburg

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Ganz wichtiger Erfolg für die Roten Raben: Das Team von Cheftrainer Jonas Kronseder gewann das Bundesliga-Auswärtsspiel beim VT Aurubis Hamburg am Mittwochabend mit 3:0 und bleibt damit weiterhin auf Tabellenplatz 6, der die direkte Playoff- Qualifikation bedeutet. Vor 911 Zuschauern in der CU Arena waren die Vilsbiburgerinnen im 1. Durchgang, der 25:18 endete, die deutlich bessere Mannschaft. Die Sätze 2 und 3 waren lange Zeit ausgeglichen, ehe sich die Gäste mutig und entschlossen mit 25:22 bzw. 25:23 durchsetzten.

Coach Kronseder musste auch in der Hansestadt auf die verletzte Nikol Sajdova und die erkrankte Barbara Wezorke verzichten. Somit bildeten Emani Sims und Lucy Charuk den Mittelblock, in der Anfangsformation standen zudem Tess von Piekartz als Zuspielerin, Roslandy Acosta und Lena Stigrot auf Außen, Liana Mesa Luaces auf Diagonal sowie Libera Kirsten Knip.

Die Raben waren von Beginn an hellwach und lagen im 1. Satz ständig knapp vorne (8:6, 16:14). Diesen Vorsprung bauten sie gegen Satzende aus und kamen zu einem ungefährdeten 25:18. Durchgang Nr. 2 war enger, hier mussten die Gäste einen zwischenzeitlichen 6:11- Rückstand aufholen, was ihnen bei 21:21 gelang. Und in der Schlussphase nutzte Vilsbiburg das Momentum und gewann mit 25:22, so dass es mit einem 2:0- Satzvorsprung in die 10-Minuten-Pause ging.

Auch der 3. Abschnitt war hart umkämpft, weil sich zum einen die Hamburgerinnen vehement wehrten und zum anderen die grimmige Entschlossenheit der Raben spürbar war, die Angelegenheit in drei Sätzen zu Ende zu bringen. Doch um das zu schaffen, musste das Kronseder-Team diesmal einen 6:10-Rückstand neutralisieren. Bei 16:16 lagen die Teams wieder gleichauf, ebenso in der Crunch Time bei 23:23. Dann besorgte Liana Mesa Luaces mit ganz viel Übersicht das 24:23 und damit Matchball, den Roslandy Acosta mit einem humorlosen Hinterfeldangriff vergoldete. 25:23, 3:0 – großer Jubel im Vilsbiburger Lager!

MVP wurde Außenangreiferin Roslandy Acosta, die auch die meisten Punkte des Spiels machte (19). Der Auswärts-„Dreier“ war für die Raben umso bedeutender, als der SC Potsdam, unmittelbarer Konkurrent im Rennen um Rang 6, zeitgleich sein Auswärtsmatch beim Dresdner SC überraschend mit 3:2 gewann. Dresden ist auch der nächste Gegner der Vilsbiburgerinnen, die beim Gastspiel des Meisters am Samstag (19 Uhr, Ballsporthalle) ein volles Haus erwarten.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 17.02.2016

DVV-Pokalfinale: Pokal-Historie Frauen

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Anders als bei den Männern mit dem VfB Friedrichshafen, der in den vergangenen 18 Jahren mit insgesamt 13 Siegen den Pokalwettbewerb dominiert hat, verhält es sich mit den Kräfteverhältnissen bei den Frauen: In den vergangenen 15 Jahren konnten sich immerhin sieben verschiedene Vereine in die Siegerlisten eintragen. Die Final-Teilnehmer am 28. Februar in der SAP Arena (14.05 Uhr live bei SPORT1), der Allianz MTV Stuttgart und der Dresdner SC, sind auch darunter. Nicht einmal 2.000 Tickets der knapp 12.500 Karten sind für den großen Finaltag in Mannheim noch verfügbar. Das heißt Volleyball-Fans sollten sich beeilen, um beim Volleyball-Highlight des Jahres dabei zu sein.

Der Pokal-Titelverteidiger aus Stuttgart könnte sich zum dritten Mal den DVV-Pokal sichern. Die Bilanz der Schwäbinnen ist makellos: 2011 (3:0 gegen Suhl) und 2015 (3:2 gegen Aachen) standen sie im Finale und siegten jeweils. Die Vorzeichen stehen auch in diesem Jahr gut, denn bei den Erfolgen war die niederländische Spielführerin Kim Renkema dabei, die den Final-Charakter betont und auf die geographische Nähe setzt: „Es ist ein Spiel, es geht um Druck und Tagesform. Ich erwarte, dass in Mannheim mehr Stuttgarter sind als in Halle/Westfalen und freue mich einfach auf das Finale.“

Den dritten Pokal-Triumph vom Allianz MTV Stuttgart will natürlich der Deutsche Meister aus Dresden verhindern und sich selbst mit dem vierten DVV-Pokalsieg beglücken. 1999, 2002 und 2010 wurde der „Pott“ in die sächsische Landeshauptstadt geholt, der letzte Triumph (3:1 gegen Suhl) war zudem der erste Titel, den Alexander Waibl als Trainer gewann. „Danach war die Meisterschaft für uns wichtiger“, verweist Dresdens Coach mit einem Augenzwinkern auf fünf Jahre Pokal-Ebbe. In dieser Zeit gelangen aber fünf Final-Teilnahmen um die Deutsche Meisterschaft, die in den Titeln 2014 und 2015 gipfelte. „Jetzt wollen wir wieder den Pokal holen“, gibt Waibl die klare Marschroute für den Pokal-Sonntag aus.

Mit drei bzw. vier Pokalsiegen sind sowohl Stuttgart als auch Dresden noch weit weg vom Rekordpokalsieger aus Münster: der USC konnte bereits elfmal den DVV-Pokal gewinnen, der letzte Erfolg datiert jedoch schon aus der „Vor-Halle/Westfalen-Zeit“ und war 2005.

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar 2016 (live bei SPORT1) im Überblick

  • 14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
  • 16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

 


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 16.02.2016

Das Raben-Ziel im Auswärtsspiel: 

Hamburg auf Distanz halten

Keine Frage: Im Auswärtsspiel der Roten Raben am Mittwoch, 20 Uhr, beim VT Aurubis Hamburg werden ganz wichtige Punkte vergeben. Denn auf der Zielgeraden der Doppelrunde spitzt sich in der Volleyball Bundesliga das Rennen um die Playoff- Qualifikation immer mehr zu. Vier Spiele vor Schluss belegen die Roten Raben (31 Zähler) weiterhin Platz 6 – und werden von hinten bedrängt. Potsdam (30 Punkte und ein Spiel weniger) bleibt wohl härtester Konkurrent im Kampf um das letzte direkte Playoff-Ticket. Und mit Hamburg, Köpenick und Aachen (alle 27) liegt noch ein Trio in Lauerstellung.

Eine Schlüsselfrage aus Vilsbiburger Sicht könnte sein, mit welchen Gefühlen die Damen von Cheftrainer Jonas Kronseder die hochdramatische 1:3-Heimniederlage am Samstag gegen Allianz MTV Stuttgart verarbeitet haben. Denn dass es schmerzhaft war, nach einem derart faszinierenden Match auf Augenhöhe (und sechs vergebenen Satzbällen im 3. Satz, der letztlich 31:33 endete) mit leeren Händen dazustehen, ist selbsterklärend. Andererseits wissen die Roten Raben, dass sie mit ähnlichen Vorstellungen schon kurzfristig kräftig punkten werden. Sie müssen „nur“ die Leistung vom Stuttgart-Spiel bestätigen, noch einen Tick konstanter werden und sich in den entscheidenden Momenten selbst belohnen.

Coach Kronseder sieht die Dinge optimistisch, er zieht viel Positives aus dem Match gegen Stuttgart. „Ganz viel Energie und Leidenschaft“ hatte der Chefanweiser da bei seinen Mädels gesehen, so dass er „sehr zuversichtlich“ für die Partie in der Hansestadt ist. Entscheidend werde sein, „dass wir unsere Leistung aus dem Training und aus den letzten beiden Spielen abrufen“, so Jonas Kronseder. Verzichten muss der Coach weiterhin auf die verletzte Nikol Sajdova und die erkrankte Barbara Wezorke. Dagegen ist die am Samstag ebenfalls krank fehlende Srna Markovic wieder leicht ins Training eingestiegen.

Wie schwer die Aufgabe in der CU Arena wird, zeigt ein Blick auf die 2016er Bilanz der Aurubis-Girls: Von acht Spielen in diesem Kalenderjahr hat Hamburg sechs gewonnen (u.a. in Schwerin und in Stuttgart) und dabei 15 Punkte geholt. Auffälligste Figur ist – zumal nach dem Ausfall von Karine Muijlwijk (Bänderriss) auf Diagonal – Jana-Franziska Poll. Die 27-jährige Außenangreiferin, die 2012/13 schon mal für eine Saison das Vilsbiburger Trikot trug, ist mit 352 Punkten momentan die Top-Scorerin der gesamten Liga, knapp vor Saskia Hippe (Potsdam/350).

Schon drei Tage nach dem Match in Hamburg hält der Bundesliga-Terminplan für die Roten Raben und ihre Fans in der Region einen echten Knüller bereit: Am Samstag, 19 Uhr, gastiert der Deutsche Meister, Champions League-Teilnehmer, aktuelle Tabellenführer und DVV-Pokalfinalist Dresdner SC in der Ballsporthalle. Kurzum: die beste deutsche Mannschaft. Der Vorverkauf läuft auf Hochtouren – unter www.roteraben.de und natürlich in der Geschäftsstelle.


Medieninformation I Beachvolleyball-Nationalteam I 15.02.2016

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Road to Rio!   

15.02.2016: Beachvolleyball-Nationalteam Holtwick/Semmler trainiert hart für die zweite Olympia-Teilnahme – Mit dabei ist als neuer Partner der WM-Vierten der Gerolsteiner Brunnen.     

Da kommt ein wenig Neid auf: Während hierzulande die Temperaturen im einstelligen Bereich schwanken, durften die Beachvolleyball-Nationalspielerinnen und Weltranglistendreizehnten Katrin Holtwick und Ilka Semmler schon zweimal in warmen Gefilden auf Teneriffa trainieren. Sie konzentrieren sich auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, für die zwei deutsche Duos einen Startplatz bekommen.

Mit dabei als neuer Sponsoring-Partner der Athletinnen ist Gerolsteiner. Das Mineralwasser aus der Vulkaneifel sorgt ab sofort für die richtige Erfrischung und ausreichende Mineralisierung der Sportlerinnen. Für Marketingleiter Marcus Macioszek liegt die Entscheidung für die Kooperation auf der Hand: „Beachvolleyball an den schönsten Stränden der Welt und Sommer-Stimmung: Diese Lebensfreude möchten wir stärker mit unserer Marke verknüpfen. Daher freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit.” Mit dem Gerolsteiner Brunnen hat das Duo einen neuen verlässlichen Partner an seiner Seite, der ideal zu der schweißtreibenden Sportart passt. „Wer schon einmal in der prallen Sonne Beachvolleyball gespielt hat, weiß, wie wichtig trinken ist”, sagen Katrin Holtwick und Ilka Semmler.

Bis Mitte Juni wird für die Olympia-Qualifikation um Weltranglistenpunkte gekämpft, aktuell wären Katrin Holtwick und Ilka Semmler startberechtigt an der Copacabana, da sie im bereinigten Olympia-Ranking Platz elf belegen und damit direkt qualifiziert wären. Doch die Konkurrenz aus dem eigenen Land ist stark und es kann durchaus bis zum letzten Qualifikationsturnier Mitte Juni in Hamburg ein offenes Rennen bleiben.

Daher müssen schon im Winter die Grundlagen geschaffen werden, um spätestens beim ersten FIVB World Tour Open im brasilianischen Maceio (23. bis 28. Februar) fit zu sein. Trainer Tilo Backhaus ist mit dem aktuellen Stand zufrieden: „Wir hatten in Teneriffa zwei sehr gute Trainingslager und freuen uns auf die Herausforderungen in 2016.” Das Wichtigste in dieser wettkampffreien Phase ist es, verletzungsfrei zu bleiben, sagt Katrin Holtwick: „Und das hat bisher sehr gut geklappt.” Gestern wurde mit den Scouts noch einmal mit einer neuen Spielanalyse-Software intensiv das eigene Spiel thematisiert. „Durch diese Software konnten wir uns noch einmal ein besseres Bild vom eigenen Spiel machen mit allen seinen Vor- und Nachteilen. Nun wissen wir noch genauer, an welchen Stellschrauben wir noch zu drehen haben”, so Ilka Semmler. Aktuell wird gemeinsam mit Top-Teams aus der Schweiz und Russland am letzten Feinschliff gearbeitet, bevor am 19. Februar die Reise nach Brasilien angetreten wird.


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 13.02.2016

Rote Raben verlieren heißes Match gegen Stuttgart mit 1:3
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Die Roten Raben haben das Bundesliga-Heimspiel gegen Allianz MTV Stuttgart mit 1:3 verloren. 1.209 Zuschauer sahen eine hochintensive, spektakuläre Partie, in der die Vilsbiburgerinnen mit 25:22, 20:25, 31:33 und 23:25 den Kürzeren zogen. Vor allem der 3. Satz, in dem die Raben sechs Satzbälle nicht nutzen konnten, war ein echtes Drama. Auch der 4. Durchgang stand auf Messers Schneide, doch die Gäste nutzten gleich ihren ersten Matchball und entführten so alle drei Punkte aus der Ballsporthalle.

Die Roten Raben dagegen konnten sich für einen sehr ansehnlichen, phasenweise begeisternden Auftritt nicht belohnen. Das hatten sie an diesem stimmungsvollen Volleyball-Abend wahrlich nicht verdient, zumal Coach Jonas Kronseder neben der verletzten Nikol Sajdova kurzfristig auch noch auf die erkrankten Srna Markovic und Barbara Wezorke verzichten musste.

Leidenschaft und Hingabe waren einmal mehr vorbildlich bei den Roten Raben, und weil es sich damit bei den Stuttgarterinnen nicht anders verhielt, bekamen die Fans eines der besten Matches seit längerer Zeit in der Ballsporthalle zu sehen. Lange Ballwechsel mit immer wieder atemberaubenden Rettungsaktionen zogen sich wie ein roter Faden durch das Spiel.

Wenn Vilsbiburg an diesem Abend ein Problem hatte, dann waren es die Anfangsphasen aller vier Sätze. Nach einem Rückstand von vier, fünf Punkten begann regelmäßig eine dynamische Aufholjagd, die im 1. Durchgang auch zum Erfolg führte. Trotz 4:8 und später 18:21 kamen die Gastgeberinnen noch zu einem 25:22. Im 2. Abschnitt schien es ähnlich zu laufen – es hieß 0:5, 8:14 und 14:20 aus Vilsbiburger Sicht, dann aber nur noch 20:21. Am Ende ging der Satz jedoch mit 20:25 an Stuttgart.

Großes Drama dann im 3 Durchgang. Auch hier ließ sich das Team von Jonas Kronseder von Rückständen wie 3:8 und 11:18 nicht in seinem Elan bremsen, ganz im Gegenteil: Bei 23:23 wurden die Karten wieder neu gemischt, und es begann eine wilde Achterbahnfahrt für die Fans, die es längst nicht mehr auf ihren Sitzen hielt: In der Folge vergaben die Raben insgesamt sechs Satzbälle, Stuttgart auch zwei – doch den dritten nutzten die Gäste zum 31:33 und damit 1:2.

Von Vorentscheidung dennoch keine Spur. Vilsbiburg lag zwar auch im 4. Abschnitt früh (2:5) und auch bei der zweiten technischen Auszeit mit 12:16 zurück, kämpfte aber weiter in jeder Rallye um jeden Ball. Zwischenzeitlicher Lohn war das 23:23, das die Halle erneut zum Kochen brachte. Doch Stuttgart blieb eiskalt – und machte mit einem „Doppelpunkt“ zum 23:25 den 1:3-Auswärtssieg perfekt.

MVP wurden mit Deborah van Daelen (Stuttgart/25) und Liana Mesa Luaces (Vilsbiburg/18) jeweils die punktbesten Spielerinnen ihres Teams. Bereits am Mittwoch sind die Roten Raben zu Gast beim VT Aurubis Hamburg, am kommenden Samstag, 20. Februar, 19 Uhr, erwarten sie den Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer Dresdner SC zum Schlagerspiel in der Ballsporthalle.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 12.02.2016

DVV-Pokalfinale: „Jetzt sind wir wieder dran“ – Carroll glaubt an den Pokalsieg


Während in der SAP Arena in Mannheim bereits der Aufbau für das DVV-Pokalfinale am 28. Februar geprobt wird, besinnt man sich bei Pokalfinalist Berlin Recycling Volleys auf die eigenen Stärken. Vor dem Spiel gegen den TV Ingersoll Bühl (ab 16.45 Uhr, live auf SPORT1) gehen die Hauptstädter konzentriert zu Werke. 16 Jahre sind seit dem letzten Pokaltriumph vergangen. „Jetzt sind wir wieder dran“, sagt Paul Carroll, seit 2011 Diagonalangreifer und Leistungsträger bei den Volleys. Der Australier gewann den deutschen Pokal bereits einmal mit Generali Haching. Er ist einer, der weiß, wovon er spricht.
Herr Carroll, in gut zwei Wochen können Sie mit den Berlin Recycling Volleys den DVV-Pokal gewinnen. Wie wichtig wäre dieser Pokalsieg jetzt?
Paul Carroll: Es wird ein ganz, ganz wichtiges Spiel für Berlin. Ich persönlich habe ja schon einmal den Pokal mit Haching gewonnen und ich bin mit dem Ziel nach Berlin gekommen, auch hier den Pokal zu holen. Bisher wollte das nicht so klappen. Jetzt wird es Zeit. Wir haben das Halbfinale gegen die United Volleys in unserer Halle gespielt und lagen im Tiebreak 0:4 zurück. Im Normalfall verlierst du dieses Spiel. Ich habe an die Hallendecke geschaut, wo das Plakat vom letzten Pokalsieg aus dem Jahr 2000 hängt. Und ich dachte mir: ‘Nein, wir scheiden jetzt hier nicht aus. Dieses Jahr sind wir wieder dran.’ Dann haben ich und die Mannschaft nochmal alles gegeben. Und es hat gereicht. Jetzt müssen wir noch den letzten Schritt tun. Das wird nicht leicht.
Wie schätzen Sie Bühl als Gegner ein? Die Bühler feiern gerade einen Sieg nach dem anderen. Sieht man sich da noch als Favorit?
Carroll: Bühl hat eine gute Mannschaft, sie haben uns in der Liga geschlagen. Zuvor hatten wir noch kein Spiel verloren. Das zeigt die Qualität, die dieses relativ junge Team hat. Natürlich üben sie so auch gewaltigen Druck auf uns aus. Wir sehen es ja auch in der Bundesliga, dass man ein Spiel schnell verlieren kann. Ich würde sagen, dass es mindestens sechs Teams oben gibt, die sich gegenseitig schlagen können. Aber ich glaube schon, dass wir immer noch der Favorit sind und wir bringen ja auch viel Erfahrung mit.
Sie zum Beispiel haben Erfahrung mit dem DVV-Pokalsieg. Können Sie einem Team, wie den BR Volleys, da etwas mit auf den Weg geben?
Carroll: Wissen Sie, wenn man in so einem Team spielt, weiß ich nicht, ob man sich da hervortun kann. Wir haben viele Spieler, die ganz viel Erfahrung aus wichtigen Spielen mitbringen. Unser Europameister Nicolas Le Goff zum Beispiel, der ja auch World League-Sieger mit Frankreich ist. Tomas Kmet hat auch bereits den Pokal gewonnen. Wichtig ist, glaube ich, dass wir alles so machen, wie immer. Wir müssen unsere Routinen beibehalten, besonders in der Vorbereitung. Es ist eine neue Halle, ein neuer Pokal, über 10.000 Fans – da müssen wir schauen, dass wir bei uns bleiben und dann wird das hoffentlich gut ausgehen.
Nach den Niederlagen gegen Bühl und gegen Friedrichshafen gelang gegen Düren zuletzt wieder ein Sieg. Wie wichtig ist es, dass man vor so einem Alles-oder-nichts-Spiel auch in der Bundesliga erfolgreich ist?
Carroll: Das Spiel gegen Düren war nach den Niederlagen gegen Bühl und Friedrichshafen sehr wichtig. Zwei Niederlagen in Folge, wenn man vorher ungeschlagen war – da braucht man so einen recht klaren Sieg, sonst rutscht man in eine Krise. Natürlich muss man vor so einem Finale gut spielen. Wir hatten seit zwei Monaten das erste Mal wieder unsere Starting-Six ohne Verletzungssorgen auf dem Feld und es ist gut, dass wir bis zum Pokalfinale gemeinsam spielen können.
Sie sind Australier. Können Sie den deutschen Volleyball-Fans etwas über den Status der Sportart Volleyball in Australien erzählen?
Carroll: In Australien gibt es keine Profiliga – das ist natürlich ein Unterschied zu Deutschland. Aber mit der Nationalmannschaft spielen wir in der World League und zuletzt auch im World Cup. Die Zuschauer schauen sich eigentlich nur Spiele der Nationalmannschaft an. 2014 haben wir zu Hause in der World League gegen Frankreich gewonnen. Da waren 5.000 Zuschauer dabei, so viele waren es noch nie. Man spürt seitdem ein wachsendes Interesse am Hallenvolleyball. Der größte Gegner ist einfach das Wetter. Es ist ja oft sehr warm, da sind die Leute lieber am Strand und spielen Beachvolleyball. Es gibt auch wirklich wenige Sporthallen. Deswegen haben wir Australier eigentlich nur die Möglichkeit, im Ausland in einer Profiliga zu spielen.
Und trotzdem sind Sie Volleyball-Profi geworden. Wie kam es dazu?
Carroll: Meine Brüder haben auch schon Volleyball gespielt und dann habe ich eben auch damit angefangen. Ich habe dann lange an unserer Highschool gespielt, damals war ich noch Zuspieler und nur gut 1,80 Meter. Und zwischen meinem 16. und 17. Lebensjahr bin ich knapp 30 Zentimeter gewachsen. Dann konnte ich plötzlich auch Angreifer sein. Wäre das nicht passiert, wäre ich wahrscheinlich nicht Profi geworden. Ich bin dann in die USA gegangen, dort hatte ich dann die Möglichkeit, professionell zu trainieren.
Bevor Sie in die Bundesliga kamen, waren Sie auch in Italien. Jetzt sind Sie schon einige Jahre in Deutschland. Was zeichnet die Bundesliga aus?
Carroll: Der größte Unterschied ist natürlich, dass in Deutschland nur die ersten vier bis sechs Mannschaften sehr stark sind und dann fällt das Niveau deutlicher ab als in Italien. Dort ist die Lücke nicht so groß. Aber ich mag die Bundesliga trotzdem sehr, weil es hier weniger um die Karriere eines Einzelnen geht. In Deutschland kämpft jeder für ein Team und die Teams für die Spieler. Auch, wenn es mal schlecht läuft. In Italien kann es dir passieren, dass du kein Geld bekommst, wenn du einen schlechten Tag erwischt hast. Das hängt von der Laune des Teammanagers ab. Und dort spielt einfach jeder für sich. In Deutschland ist das ganze mehr als ein Job. Man spielt für seine Stadt und für die Fans. Ich fühle mich mit den BR Volleys verbunden und ich habe mich damals mit Haching verbunden gefühlt.


Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick

  • 14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
  • 16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 12.02.2016

Stuttgart kommt: „Auf diesem hohen 

Niveau mitspielen und uns belohnen“

Langsam, aber sicher beginnt das große Kribbeln: Noch fünf Spiele haben die Roten Raben in der Punkterunde der Volleyball Bundesliga zu bestreiten, und nach Lage der Dinge wird es nach dem letzten Ballwechsel der Doppelrunde (am 5. März zu Hause gegen Potsdam) auf jeden Zähler ankommen, was die Ausgangsposition für die Playoffs betrifft. Aktuell steht das Team von Cheftrainer Jonas Kronseder auf Platz 6, der das letzte direkte Playoff-Ticket garantiert. Doch rund um die Raben herrscht tabellarisches Gedränge, so dass dem Heimspiel am Samstag (19 Uhr, Ballsporthalle) gegen den Dritten Allianz MTV Stuttgart erhebliche Bedeutung zukommt.

Es ist schon das dritte Duell der Roten Raben mit den Damen aus der baden- württembergischen Landeshauptstadt in dieser Saison. Nach zwei Vergleichen, die beide in der Stuttgarter Scharrena stattfanden, steht es 1:1: Im Pokal-Achtelfinale setzte sich Allianz MTV mit 3:0 durch, in der Liga Vilsbiburg mit 3:1.

Zuletzt holte Stuttgart aus 4 Punktspielen die Maximalausbeute von 12 Zählern, wobei vor allem das 3:0 gegen Meister und Tabellenführer Dresden aufhorchen ließ. Die Truppe des spanischen Trainers Guillermo Naranjo Hernandez spielt insgesamt wieder eine sehr respektable Saison und bestätigt damit die Spielzeit 2014/15, die mit dem DVV-Pokalsieg und der Vizemeisterschaft die erfolgreichste der Clubgeschichte war.

Auch heuer tanzt der Raben-Gegner noch auf allen drei Hochzeiten: In der Liga befindet sich Stuttgart hinter dem Spitzenduo Dresden/Schwerin in Lauerstellung, im Pokal steht man erneut im Endspiel, wo man am 28. Februar in der Mannheimer SAP-Arena auf den Dresdner SC trifft, und auch auf der europäischen Bühne sind die Schwäbinnen noch vertreten. Nach der erstmaligen Teilnahme an der Champions League spielen sie inzwischen im CEV Cup weiter. Dort bekamen sie in der Runde der letzten 8 mit Dinamo Krasnodar den Titelverteidiger vorgesetzt, bei dem sie im Hinspiel am Aschermittwoch mit 0:3 verloren.

Für Bundesliga-Verhältnisse freilich ist der Stuttgarter Kader sehr gut besetzt, weshalb der Vilsbiburger Coach Jonas Kronseder die Gäste in der Favoritenrolle sieht – angesichts solcher Namen wie Nationalmannschafts-Libera Lisa Thomsen, dem Zuspiel- Duo Femke Stoltenborg und Valerie Nichol, der erfahrenen Deborah van Daelen und der jungen Kaja Grobelna auf Diagonal, Kim Renkema auf Außen oder Micheli Tomazela Pissinato im Mittelblock.

Viel spricht dafür, dass gegen Stuttgart in der Ballsporthalle ein attraktives, enges Match über die Bühne geht. Das glaubt auch Jonas Kronseder: „Ich denke, es wird ein gutes Spiel. Wir wollen alles in die Waagschale werfen und den Fans zu Hause zeigen, dass wir auf diesem hohen Niveau mitspielen können.“ Und am Ende, so der Coach, „wollen wir uns belohnen.“

Verzichten müssen die Roten Raben dabei weiterhin auf Mittelblockerin Nikol Sajdova (Bänderriss). Kapitän Mona Elwassimy hatte unter der Woche mit Knieproblemen zu kämpfen, es ging ihr aber von Tag zu Tag besser. Mit welcher genauen Formation die Raben gegen Stuttgart aufs Feld kommen, wird man sehen.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 09.02.2015

Riesiges Interesse an der 2. Volleyball Bundesliga

Das Bestreben, in die 2. Volleyball Bundesliga aufzusteigen, ist riesengroß. Gleich 14 Clubs aus den Dritten Ligen haben dafür Anfang Februar den ersten Schritt absolviert: Sie haben einen Antrag auf Vorlizenzierung gestellt.

Die Teilnehmer der Vorlizenzierung sind: die TSGL Schöneiche, der Berliner Volleyballverein Vorwärts, der SV Warnemünde (alle Dritte Liga Nord der Männer), die SSF Bonn 1905, der TVA Fischenich, die Tecklenburger Land Volleys (alle Dritte Liga West der Männer), die TG 1862 Rüsselsheim II, der SSC Karlsruhe, der TV Bliesen (alle Dritte Liga Süd der Männer), der VC Dresden (Dritte Liga Ost der Männer), der Eimsbütteler TV (Dritte Liga Nord der Frauen), der SV Sinsheim (Dritte Liga Süd der Frauen), der VfL Nürnberg und der TV 1881 Altdorf (Dritte Liga Ost der Frauen).

Die Dritten Ligen Nord und West bilden hierbei den Unterbau der 2. Bundesligen Nord. Die 2. Ligen Süd speisen sich aus den Drittligastaffeln Ost und Süd.

Nicht alle Vereine bekommen tatsächlich die Chance, in der Saison 2016/17 dabei zu sein. „Das Aufstiegsinteresse ist gerade bei den Männern riesengroß. Aber nicht alle Teams können in der nächsten Saison in der 2. Volleyball Bundesliga spielen. So viele freie Plätze stehen gar nicht zur Verfügung“, stellt Julia Rienhoff, die VBL-Projektmanagerin für Vereinsentwicklung, klar. Die frühere Bundesliga-Spielerin erklärt: „Die jeweiligen Meister der Dritten Ligen steigen direkt in die 2. Bundesligen auf. Falls in den Staffeln mehr Plätze frei sind oder der Meister der Dritten Liga auf den Aufstieg verzichtet, könnte auch der Zweit- und/oder Drittplatzierte der Dritten Ligen aufsteigen. Theoretisch könnte die Entscheidung über den Aufstieg auch in einem Entscheidungsspiel fallen. Wichtig ist, dass der sportliche Erfolg und die Wirtschaftlichkeit in Einklang stehen.“

Die Teilnahme an der Vorlizenzierung verpflichtet nicht zwingend zum Aufstieg. Das Verfahren ist somit für die Vereine eine gute Möglichkeit, um sich selbst zu reflektieren. Denn die Teams unterziehen sich einem umfangreichen Check, dessen Ergebnis zu einem schlüssigen Aufstiegskonzept führt.

„Wir begleiten und beraten die Zweitligisten auf dem Weg zur Bundesligalizenz. Dazu bieten wir – wie am vergangenen Wochenende – Workshops an. Dabei konnte ich sehen, dass in den Dritten Ligen sehr viel Potenzial steckt. Besonders freut mich, wie intensiv das Thema Aufstieg bei den Vereinen diskutiert wird, die früher bereits in der 1. oder 2. Liga gespielt haben. Denn das zeigt, dass die Vorlizenzierung nicht nur als verbindliche Voraussetzung des Masterplans Früchte trägt, sondern auch inhaltlich bei den Teams eine große Anerkennung genießt“, so Rienhoff.

Die finalen Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai eingereicht werden. Spätestens am 9. April fällt die sportliche Entscheidung in den Dritten Ligen, wer aufsteigen kann. 


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 09.02.2016

DVV-Pokalfinale: Zehntausender-Marke geknackt!

Die Vorbereitungen für das DVV-Pokalfinale (live bei SPORT1) laufen mit Volldampf. Am Montag hat sich die SAP Arena bei einem Probeaufbau als durchweg volleyballtauglich bestätigt, sodass alle Verantwortlichen dem 28. Februar mit großer Vorfreude entgegenblicken. Dazu tragen auch die aktuellen Zuschauerzahlen in Mannheim bei: Schon jetzt sind über 10.000 Tickets für die Endspiele der Frauen (Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC) und Männer (TV Ingersoll Bühl vs. Berlin Recycling Volleys) vergriffen.

„Um bestens vorbereitet zu sein, haben wir die SAP Arena am Montag in einen riesigen Volleyballdome verwandelt“, berichtet DVV-Projektleiter Robert Breitbarth. „Dafür wurde extra eine aufwändige Stahlkonstruktion gebaut, die in die Abdeckung der Eishockeyfläche eingelassen wurde. Der Komplettaufbau hat reibungslos funktioniert. Wir freuen uns auf eine großartige Veranstaltung in dieser phantastischen Arena.“

Julia Rienhoff, Eventmanagerin der Veranstaltung, rechnet fest mit einem vollen Haus. „Obwohl die meisten Eintrittskarten bereits weg sind, gibt es in fast allen Kategorien noch Tickets“, so die Mitarbeiterin der Volleyball Bundesliga. „Somit ist spätestens jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich die entsprechende Eintrittskarte zu sichern. Kurz vor dem Pokalfinale wird die Auswahl sicher nicht mehr so groß sein.“

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar 2016 (live bei SPORT1) im Überblick

  • 14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
  • 16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

 


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 05.02.2016

2:3 in Schwerin: Starke Raben holen wichtigen Auswärtspunkt

Starke Leistung und ein überraschender Punktgewinn als Lohn: Die Roten Raben verloren ihr Bundesliga-Spiel am Samstagabend beim Tabellenzweiten Schweriner SC hauchdünn mit 2:3 (25:21, 17:25, 25:23, 18:25, 14:16), bringen aber einen ebenso hochverdienten wie wichtigen Zähler mit nach Vilsbiburg. Vor 1.805 Zuschauern verlangten die Roten Raben dem exquisit besetzten Titelmitfavoriten in dessen eigener Halle alles ab und können in dieser Form den restlichen fünf Partien der Doppelrunde zuversichtlich entgegenblicken.

Das Team von Cheftrainer Jonas Kronseder war in der Palmberg Arena vom ersten Ballwechsel an voll da. Sehr wach, spritzig und spielfreudig präsentierten sich die Roten Raben, womit die favorisierten Gastgeberinnen im 1. Satz lange Zeit kaum und am Ende gar nicht mehr zurechtkamen. Schwerin lag beim 16:15 noch knapp vorn, musste die mutig auftretenden Gäste dann aber auf 21:25 ziehen lassen. Durchgang Nr. 2 gehörte dem nun durchschlagskräftigeren SSC, der über 14:5 ungefährdet zum 25:17 und 1:1- Satzausgleich kam.

Die Roten Raben freilich hatten noch richtig was vor an diesem Abend in Mecklenburg- Vorpommern. Im 3. Satz fanden sie wieder zur beeindruckenden Form des 1. zurück und hatten zwischenzeitlich 6 Punkte Vorsprung (12:6). Schwerin kam bis auf einen Zähler heran, doch in der leidenschaftlich umkämpften Schlussphase blieb Vilsbiburg hinten stabil und vorne gierig – was beim Stand von 24:23 zum 1. Satzball führte, den Lena Stigrot und Liana Mesa Luaces mit einem mauerartigen Doppelblock vergoldeten. Großer und berechtigter Jubel im Gäste-Team – ein Punkt in Schwerin war schon mal sicher.

Den 4. Abschnitt mussten die Raben trotz anfänglicher Führung (6:3, 8:7) letztlich mit 18:25 abgeben, es kam also zum Tiebreak. Hier wiesen die Gäste einmal mehr ihre enorme Widerstandskraft nach: Sie lagen im Entscheidungssatz zwar kein einziges Mal in Führung, blieben aber immer dran und wehrten bei 13:14 sogar einen Matchball ab – um sich nach 2 Stunden und 15 Minuten doch mit 14:16 und damit 2:3 geschlagen geben zu müssen.

Die Leistung war aber höchst respektabel, und der Auswärtspunkt beim Favoriten könnte in der Endabrechnung noch Gold wert sein, zumal Potsdam, aktuell unmittelbarer Konkurrent der Roten Raben im Kampf um Platz 6 und das direkte Playoff-Ticket, beim 1:3 in Stuttgart leer ausging. Somit haben Mona Elwassimy und Co. im Moment (bei einem Spiel mehr) zwei Zähler Vorsprung auf den SC Potsdam, der im übrigen am 5. März zum letzten Punktspiel in der Ballsporthalle gastiert, bevor die Saison 2015/16 dann in die (Pre-)Playoffs geht.

MVP der Roten Raben in Schwerin wurde Liana Mesa Luaces; die Kubanerin sammelte 21 Punkte und verzeichnete bei ihren Angriffen eine Effizienz von 58 Prozent. Die Roten Raben haben nun zum ersten Mal in diesem Jahr keine „englische“ Woche und können sich gezielt auf das wichtige Heimspiel am Samstag, 13. Februar, 19 Uhr, gegen Allianz MTV Stuttgart vorbereiten.


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 05.02.2016

Rollen sind klar: Schwerin Favorit –

Rote Raben können frei aufspielen

Die Rollen sind klar verteilt vor dem

Auswärtsmatch der Roten Raben am Samstag, 19 Uhr, beim Schweriner SC.

Hier der prominent besetzte und überaus ambitionierte Tabellenzweite aus der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, dort der aktuelle Rangsechste aus Vilsbiburg, der sein 9. Spiel in 28 Tagen zu bestreiten hat und als Außenseiter schon den Gewinn eines Punktes als Erfolg verbuchen dürfte. Raben- Coach Jonas Kronseder sagt über die Gastgeberinnen: „Sie sind klar Favorit, aber nicht unschlagbar, wie man in den letzten Spielen gesehen hat. Wir können befreit aufspielen und uns Punkt für Punkt erarbeiten.“

Die Roten Raben werden versuchen müssen, nicht nur das 2:3 vom Mittwoch gegen den Köpenicker SC aus den Köpfen zu bekommen, sondern auch insgesamt die Strapazen der letzten Wochen aus den Trikots zu schütteln – so gut das eben geht. Dass das ohnehin äußerst stramme Programm zuletzt in fünf Tiebreak-Partien hintereinander mündete, hat zusätzlich Körner gekostet. Am Mittwoch gegen Köpenick schien man dem Team zum ersten Mal phasenweise einen gewissen Substanzverlust anzumerken, was auch der Trainer hinterher so sah: „Die Mädels waren müde“, sagte Jonas Kronseder.

Bangemachen vor Schwerin gilt aber nicht – und ist nach Lage der Dinge auch gar nicht nötig. Denn das Star-Ensemble von Trainer Felix Koslowski hat in der Liga drei der letzten vier Spiele verloren, am Mittwoch setzte es in Potsdam eine 1:3-Niederlage. Gleichwohl bleibt der SSC, was Selbstverständnis und Kaderqualität betrifft, erster Herausforderer von Meister Dresden. Auch die Tabelle stützt diese These: Als Rangzweiter mit nur drei Zählern Rückstand auf den großen Rivalen aus Sachsen liegt Schwerin weiterhin sehr gut im Rennen.

Namen wie Lousi Souza Ziegler, Jenny Geerties, Denise Hanke oder Ariel Turner dokumentieren das enorme Potenzial des SSC, bei dem zuletzt in Potsdam die 1,96 Meter große kanadische Diagonalangreiferin Tabitha Love mit 28 Zählern eine überragende Offensivvorstellung gab; niemand im Schweriner Trikot außer ihr punktete zweistellig.

Klar ist unterdessen, dass die Raben am Samstag in der Palmberg Arena mit Blick auf den spannenden Kampf um Platz 6 und damit die direkte Playoff-Qualifikation gerne etwas holen wollen. Die Personallage ist im Vergleich zum Köpenick-Spiel wieder entspannter; Srna Markovic und Matea Magdic kehren ins Team zurück, so dass einzig Mittelblockerin Nikol Sajdova (Bänderriss) fehlt. Ihren Platz im Aufgebot nimmt Lucy Charuk ein; der kanadische Neuzugang gab gegen Köpenick ein durchaus vielversprechendes Debüt und wird für die Mannschaft bestimmt noch wertvoller, wenn sich die Feinabstimmung mit den Teamkolleginnen verbessert.

 


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 05.02.2016

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Lisa Thomsen: „Wir werden gerüstet sein!“

Mit 112 Länderspielen gehört Lisa Thomsen (Libero) zu den ganz erfahrenen Spielerinnen, die aktuell in der Volleyball Bundesliga spielen. Genau das könnte am 28. Februar (live bei SPORT1, Spielbeginn: 14.05 Uhr) von Vorteil sein. Denn in der 12.500 Zuschauer fassenden SAP Arena in Mannheim will die 30-Jährige mit dem recht jungen Team von Allianz MTV Stuttgart den DVV-Pokal holen. Wie Thomsen die Chancen sieht, gegen den Dresdner SC zu bestehen, verrät sie im Interview.

Frau Thomsen, Sie sind schon ganz schön herumgekommen in Ihrer Volleyballkarriere. Sie begannen Ihre Laufbahn in Marl, Schwerte und Sinsheim. Später spielten Sie für Leverkusen, Münster und Schwerin, ehe 2013 der Wechsel nach Baku (Aserbaidschan) folgte. Seit November letzten Jahres stehen Sie in Stuttgart unter Vertrag. Woran lag es, dass Sie zurück nach Deutschland gekommen sind?

Lisa Thomsen: Nach der Europameisterschaft in den Niederlanden und in Belgien hatte ich noch keinen neuen Verein gefunden. In Baku schien die wirtschaftliche Lage nicht mehr ganz so gut zu sein. So hatte ich zunächst Schwierigkeiten, einen Verein zu finden. Ich habe mich dann individuell fit gehalten, bis die Anfrage aus Stuttgart kam. Beim Allianz MTV Stuttgart konnte ich helfen und außerdem die nötige Form für die Olympia-Qualifikation finden. Insofern war das Angebot für mich eine super Möglichkeit.

Es läuft für Ihr Team ganz gut. Europäisch sind Sie noch im Geschäft (in der Challenge Round des CEV Cups), in der Volleyball Bundesliga stehen Sie aktuell auf Rang vier der Tabelle und im Pokal haben Sie das Finale erreicht. Haben Sie sich die Saison so vorgestellt?

Thomsen: Ehrlich gesagt läuft es viel besser als ich zuvor gedacht hatte. Ich selbst hatte auch ein paar Zweifel. Bevor ich nach Stuttgart kam, hatte ich länger nicht gespielt und ich kannte natürlich auch meine Mitspielerinnen noch nicht. Doch wir haben uns gleich im ersten Spiel von mir im Pokal gegen Schwerin in einen regelrechten Rausch gespielt und auch danach sehr gute Spiele gezeigt. Aber die Dreifachbelastung – Europapokal, Bundesliga und DVV-Pokal – ist insgesamt sehr anstrengend. Insofern hat die Bundesliga-Pause über Weihnachten und Neujahr dem Team insgesamt gutgetan. Jetzt geht es weiter. Zwar bin ich froh, wie es bislang gelaufen ist. Doch wir haben in dieser Saison auch noch nichts erreicht. Das soll sich ändern!

Apropos ändern - am 28. Februar steht das DVV-Pokalfinale auf dem Programm. Der Gegner ist der Deutsche Meister aus Dresden. Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

Thomsen: Das ist ein Spiel auf Augenhöhe, ohne einen echten Favoriten. In der Volleyball Bundesliga haben wir einmal gegen Dresden verloren und einmal gegen Dresden gewonnen. Das zeigt, wie die Chancen stehen: nämlich 50:50. Ich glaube, in Mannheim wird die Tagesform entscheiden. Doch wir werden im Training alles daran setzen, um uns in der SAP Arena den Pokal zu holen.

Sie selbst haben den DVV-Pokal schon zweimal mit Schwerin gewonnen. Was war das für ein Gefühl?

Thomsen: Den Pokal zu gewinnen, ist ein unglaublich schönes Gefühl. Bei mir fiel das damals in die Zeit beim Schweriner SC. Wir hatten 2012 und 2013 zwei sehr erfolgreiche Jahre, in denen wir das Double gewinnen konnten. Gerade mein erster Pokalsieg war eine ganz besondere Sache. Ich habe in der Saison eine gute Rolle gespielt und dann war es natürlich ein unglaubliches Erlebnis, in Halle/Westfalen vor so vielen Zuschauern zu spielen. Für mich ging damals ein großer Traum in Erfüllung, an den ich gerne zurückdenke.

In diesem Jahr wird das Finale zum ersten Mal in Mannheim ausgetragen. Das liegt wie Stuttgart in Baden-Württemberg. Ist die Motivation vor heimischer Kulisse besonders groß?

Thomsen: Ob das wirklich ein echtes Heimspiel wird, muss sich erst noch zeigen. Ich habe gehört, die Dresdner Fans werden sogar extra mit einem Sonderzug nach Mannheim reisen. Die werden sicher ihre Mannschaft auch kräftig unterstützen. Außerdem ist die SAP Arena für alle Finalteilnehmer neu, da hat niemand Vorteile. Insofern würde ich eher von einem neutralen Terrain sprechen.

Mit 112 Länderspielen bringen Sie eine Menge Erfahrung mit. Inwiefern kann Ihr Team in einem wichtigen Spiel, wie in Mannheim, davon profitieren?

Thomsen: Ich versuche natürlich immer, meine Routine an die anderen Mädels weiterzugeben. Ich erzähle beispielsweise, wie es ist, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Und ich versuche, Sicherheit und Ruhe auszustrahlen. Aber man sollte die mentale Stärke unseres Teams nicht unterschätzen. Da sind einige Spielerinnen dabei, die es gewohnt sind, Länderspiele zu bestreiten oder vor einer großen Kulisse anzutreten. Auch wenn wir eine junge Mannschaft sind, werden wir für den 28. Februar gerüstet sein. Ich selbst bin sicher trotz der Erfahrung auch ein wenig nervös. Das sorgt dafür, dass ich fokussiert bin.


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 03.02.2016

Das nächste Tiebreak-Match: Rote 

Raben verlieren 2:3 gegen Köpenick


Auch im fünften Spiel in Folge sind die Roten Raben über die volle Distanz von fünf Sätzen gegangen. Vor 848 Zuschauern in der Ballsporthalle unterlagen sie dem Köpenicker SC mit 2:3, die Sätze endeten 25:20, 15:25, 25:23, 20:25 und 12:15. Im Tiebreak kamen die Gastgeberinnen nach einem 2:9-Rückstand noch bis auf einen Punkt heran und mussten sich letztlich doch knapp geschlagen geben.

Bei Vilsbiburg gab die neue Mittelblockerin Lucy Charuk ein sehr ordentliches Debüt, während Nikol Sajdova (Bänderriss), Srna Markovic (Hüftprellung) und kurzfristig auch Matea Magdic (Magen-Darm-Virus) fehlten. Gleich im 1. Satz bewiesen die Roten Raben einmal mehr ihren Kampfgeist, als sie einen 12:17-Rückstand mit einem 13:3 (!)-Lauf noch in ein 25:20 verwandelten. Der 2. Durchgang dagegen gehörte den Gästen aus Berlin, die nach der ersten technischen Auszeit (6:8) zielstrebig enteilten und über 11:16 zu einem 15:25 kamen.

Satz Nr. 3 verlief durchgehend eng und bot mehrere Führungswechsel, bis es bei 23:23 Spitz auf Knopf stand. Dann schmetterte erst Roslandy Acosta den Ball zum 24:23 auf den Boden (einer ihrer insgesamt 21 Zähler, womit sie beste Scorerin der gesamten Partie war), und KSC-Angreiferin Janisa Johnson, mit 20 Punkten teamübergreifend die Nr. 2 an diesem Abend in der Ballsporthalle, brachte ihre Attacke nicht durch. Somit hieß es 25:23 – und 2:1 – für die Roten Raben. Im 4. Abschnitt lag Köpenick früh vorne (5:8) und kam über 12:16 zum 20:25, so dass beim Stand von 2:2 der Tiebreak die Entscheidung bringen musste.

Hier kamen die Gäste optimal aus den Startlöchern und führten mit 1:8 und 2:9. Noch einmal bäumten sich die Raben mit aller Macht auf und arbeiteten sich bis auf 8:9 heran. Den Ausgleich schafften sie allerdings nicht mehr, und so blieb es Köpenicks MVP Lauren Barfield vorbehalten, nach einer 1 Stunde und 59 Minuten den Matchball zum 12:15 zu verwandeln. MVP bei den Roten Raben wurde Kapitän Mona Elwassimy.

Das nächste Bundesliga-Match führt die Mannschaft von Trainer Jonas Kronseder am Samstag zum Schweriner SC. In der heimischen Ballsporthalle präsentiert sie sich wieder am Samstag, 13. Februar, gegen Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 03.02.2016

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DVV-Pokal: Der Weg ins Frauen-Finale

Besser geht es nicht! Im DVV-Pokalfinale der Frauen am 28. Februar (14.05 Uhr live bei SPORT1 im Free-TV) trifft Pokaltitelverteidiger Allianz MTV Stuttgart auf den Deutscher Meister Dresdner SC. Die beiden Champions League-Teilnehmer streben in Mannheim ihren dritten (Stuttgart) bzw. vierten (Dresden) Pokalsieg an.

Auf dem Weg ins Finale stellten sich große „Brocken“ in den Weg: Stuttgart nutzte den Heimvorteil und räumte die Bundesliga-Konkurrenz aus Vilsbiburg (3:0), Schwerin (3:2) und Münster (3:0) beiseite, Dresden bezwang zunächst Zweitligist Offenburg (3:0) und setzte sich dann in Wiesbaden (3:1) und gegen Aachen (3:1) durch.

Finalteilnehmer bieten Fanpakete an

Wie bei den Männern dürfte sich die regionale Nähe auch auf die Größe der Fanlager auswirken. Stuttgart hofft auf über 1.000 Fans, die ihre Mannschaft begleiten, bis zum 4. Februar können sich weitere Zuschauer eines der zwei Fanpakete sichern. Zum einen gibt es das Fanpaket mit Busanreise, das ein Ticket der Kategorie 1, ein T-Shirt, Sitzkissen, Fanartikel und den Zugang zum Allianz-Fancenter beinhaltet (80 Euro), zum anderen das gleiche Paket mit eigener Anreise für 60 Euro.

Auch Dresden setzt auf seine begeisterungsfähigen Anhänger und hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: Der Klub setzt einen Sonderzug, den „DSC-Express“, ein und will somit knapp 500 Fans nach Mannheim lotsen. Das günstigste Vollzahler-Paket mit Eintrittskarte, Fanshirt und Sonderzug-Ticket ist schon für 73 Euro zu haben. Selbstverständlich werden auch Pakete ohne Transfer angeboten, hier kostet das günstigste Paket nur 29 Euro für Vollzahler. Insgesamt rechnet der Bundesliga-Tabellenführer mit über 750 Fans, die sich auf die über 500 Kilometer lange Reise begeben.

Spannung ist mit Sicherheit garantiert, denn in der Liga ging ein Sieg an Dresden und einer an Stuttgart. Die beiden Top-Teams ermitteln jetzt am 28. Februar in Mannheim, wer den ersten Titel der Saison holt.

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick

  • 14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
  • 16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 02.02.2016

Rote Raben im Heimspiel gegen Köpenick 

erstmals mit Neuzugang Lucy Charuk

Erstmals mit Neuzugang Lucy Charuk gehen die Roten Raben am Mittwochabend (19 Uhr, Ballsporthalle) in ihr Heimspiel gegen den Köpenicker SC. Die kanadische Mittelblockerin, als Ersatz für Nikol Sajdova (Bänderriss) nachverpflichtet, ist am Samstag in Vilsbiburg angekommen, trainiert seit Wochenbeginn mit der Mannschaft und wird gegen den Tabellenelften aus Berlin zumindest im Kader stehen.

Von der Papierform her gehen die Raben als aktueller Rangsechster der Volleyball Bundesliga als Favorit ins Spiel. Einiges spricht jedoch dafür, dass die Vilsbiburger Fans eine enge Kiste zu sehen bekommen. Vor allem dies: Beide Teams scheinen zuletzt eine wahre Leidenschaft für Fünf-Satz-Spiele entwickelt zu haben.

Von den Roten Raben weiß man das, sie haben in den letzten zwei Wochen aus allen vier Partien einen Tie-Break-Krimi gemacht. Aber auch die Damen aus Köpenick lassen sich derzeit nicht lumpen: Einem 3:2-Auswärtserfolg in Straubing ließ der KSC am letzten Wochenende im Derby gegen Potsdam einen weiteren Fünf-Satz-Sieg folgen. Klar ist: Die Damen aus der Hauptstadt haben im Vergleich zur Vorsaison, als sie sportlich abgestiegen wären, wenn sich ein zweiter Aufsteiger aus der 2. Liga gefunden hätte, enorm an Qualität zugelegt.

Raben-Cheftrainer Jonas Kronseder ist dies absolut bewusst: „Köpenick ist momentan sehr gut drauf, das wird ein sehr interessantes Spiel.“ Neben Nikol Sajdova fällt auch Srna Markovic (Verdacht auf Hüftzerrung) aus; ansonsten sind die Vilsbiburgerinnen bereit und maximal konzentriert, um im ganz engen Rennen um die Playoff-Plätze 3 bis 6 weitere wichtige Zähler zu sammeln.

„Wir müssen wieder geschlossen als Team auftreten und klar auf uns schauen“, fordert Jonas Kronseder – wohlwissend, dass seine Truppe aus Verletzungs- und Krankheitsgründen seit zwei Wochen immer wieder mit einer anderen Aufstellung spielen muss und aus den letzten vier Partien 20 Sätze in den Beinen hat.

Wird heute abend in der Ballsporthalle zwischen Vilsbiburg und Köpenick also der ultimative Tiebreak-König gekrönt? Zur Erinnerung: Im Hinspiel in Berlin wehrten die Roten Raben im 4. Satz zwei Matchbälle ab – und gewannen im Tiebreak.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 01.02.2016

DVV-Pokalfinale: Finalteilnehmer erwarten packende Pokalschlachten

Die DVV-Pokalfinals haben in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung zugenommen. Am 28. Februar findet die erste nationale Titelvergabe erstmals in der SAP Arena in Mannheim statt. Für die vier Finalteilnehmer ist der Anreiz und der Druck entsprechend groß: „Berlin braucht Erfolge, deswegen ist es unser großer Traum, den Pokal in diesem Jahr zu gewinnen“, sagt Tomas Kmet von den Berlin Recycling Volleys. Den Anfang machen am 28. Februar (14.05 Uhr) die Frauen, wenn Allianz MTV Stuttgart und der Dresdner SC aufeinandertreffen. Anschließend ermitteln die Männer-Teams vom TV Ingersoll Bühl und den Berlin Recycling Volleys (16.45 Uhr, beide Spiele live bei SPORT1 im Free-TV) die Premierensieger von Mannheim.

Dabei hat Stuttgart die einmalige Chance, nach dem Pokalsieg 2015 in Halle/Westfalen auch die Premiere in Mannheim zu gewinnen. Einen Anreiz bietet auf jeden Fall der neue Pokal, wie Kapitän Kim Renkema sagt: „Der Pokal gefällt mir besser als der aus dem Vorjahr. Den würde ich gerne in den Händen halten.“ Doch dafür ist eine starke Leistung notwendig, schließlich steht auf der anderen Netzseite der Deutsche Meister und aktuelle Bundesliga-Tabellenführer Dresden. In der Liga konnte jedes Team eines der direkten Duelle gewinnen, aber der 28. Februar ist mit dem Bundesliga-Alltag nicht vergleichbar: „Es ist ein Spiel, es ist alles anders als in der Bundesliga. Es geht um Druck und Tagesform. Ich erwarte, dass in Mannheim mehr Stuttgarter sind als in Halle und freue mich einfach auf das Finale“, so Renkema. Dresdens Trainer Alexander Waibl, der den Pokal 2010 einmal gewinnen konnte, sieht es genauso: „Im Finale ist die Ausgangslage immer 50:50. Stuttgart hat eine sehr gute Mannschaft, wir auch. Beide Teams spielen international, was auch Einfluss auf die Leistung hat. Ich habe den Pokal 2010 gewonnen, es war mein erster großer  Titel als Trainer. Danach war die Meisterschaft für uns wichtiger, jetzt wollen wir den Pokal wieder holen.“ Waibl versprach seinem Team und den Fans im Falle des Sieges eine besondere Rückfahrt: „Wenn wir gewinnen, kann ich mir vorstellen, dass wir die Rückfahrt mit den Fans im Sonderzug bestreiten.“

Während es im Frauen-Finale keinen eindeutigen Favoriten gibt, sind die Rollen im Männer-Finale klar verteilt. Eigentlich, denn Bundesliga-Primus Berlin hat national erst einmal verloren. Dies aber ausgerechnet gegen Finalgegner Bühl. Deswegen ist Mittelblocker Tomas Kmet vorsichtig: „Wir sind sicherlich Favorit, aber es ist ein Spiel, alles oder nichts. Da kann alles passieren.“ Der slowakische Nationalspieler ist ganz froh, auf dem Podium eine „alte Bekannte“ neben sich zu wissen: „Ich sehe das als ein gutes Omen: gemeinsam mit Kim Renkema habe ich 2011 den Pokal gewonnen, sie mit Stuttgart ich mit Haching. Danach habe ich zweimal das Finale verloren, das war bitter und ich möchte das nicht mehr erleben. Berlin braucht Erfolge, deswegen ist es unser großer Traum, den Pokal in diesem Jahr zu gewinnen.“ Das will aber die diesjährige Pokal-Überraschung-Mannschaft aus Bühl verhindern. Die ganze Region fiebert dem Finaltag entgegen, nicht nur das Team, wie Außenangreifer David Sossenheimer verrät: „Je näher der Termin kommt, desto angespannter wird man. Ganz Bühl ist schon verrückt, alle wollen dabei sein, alle holen sich Karten.“ Und den über 1.000 Fans aus Bühl sichert der jüngste Kapitän der Liga (19 Jahre) zu, alles zu geben. Den Berlinern verspricht er ein „heißes“ Spiel: „Wir können als junge Mannschaft mit viel Kampfgeist dem Favoriten gefährlich werden. Das wollen wir natürlich wieder schaffen, wie in der Bundesliga.“

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick

  • 14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
  • 16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

Das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband und der Volleyball Bundesliga veranstaltet wird, findet am 28. Februar 2016 in der SAP Arena in Mannheim statt.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 01.02.2016

DVV-Pokalfinale: Fast alles ist neu – Pokale vorgestellt!

Das DVV-Pokalfinale erscheint im neuen Glanz! Auf einer Pressekonferenz in der Mannheimer SAP Arena enthüllten Michael Evers, DVV-Vizepräsident und VBL-Oberhaupt,  sowie Daniel Hopp, Geschäftsführer der SAP Arena, die neu gestalteten Pokale. Um diese kämpfen am 28. Februar im Frauen-Finale Allianz MTV Stuttgart und der Dresdner SC (14.05 Uhr) und anschließend im Männer-Finale der TV Ingersoll Bühl gegen die Berlin Recycling Volleys (16.45 Uhr, beide Spiele live bei SPORT1 im Free-TV).

Neue Spielstätte, ein frisches, neues Corporate Design, konzipiert von der Agentur Steilpass aus Stuttgart, und neu designte Pokale von Storz - in silber-rosé (Frauen) und dunkelgrau-golden (Männer). Für Michael Evers war dies ein logischer Entwicklungsschritt: „Wir haben zehn Jahre lang in Halle/Westfalen tollen Sport geboten. Die Veranstaltung hat sich zu einem absoluten Top-Highlight im jährlichen Volleyball-Kalender entwickelt. Etwa 100.000 Zuschauer waren bei den Endspielen dabei. Die Pokalfinals haben somit entscheidend dazu beigetragen, dass die Sportart Volleyball in der öffentlichen Wahrnehmung einen riesigen Sprung nach vorn gemacht hat. Das führte dazu, dass die Finals auch immer interessanter für das TV wurden. Doch wir wollen nicht stehenbleiben, und das muss natürlich auch für das Premium-Produkt DVV-Pokal gelten. Und so sind wir schließlich nach Mannheim gekommen: in eine noch größere und modernere Arena, die unser neues Zuhause werden soll. In diesem Zusammenhang möchte ich mich noch einmal bei Daniel Hopp bedanken, der wirklich alles dafür getan hat, damit dieser Schritt möglich geworden ist.“

Gastgeber Daniel Hopp freut sich, nach Eishockey und Handball eine dritte Teamsportart in der SAP Arena willkommen zu heißen: „Wir freuen uns über den Vertrauensvorschuss und sind stolz darüber, unser Portfolio erweitern zu dürfen. Und das gleich mit einem absoluten Premium-Produkt der Sportart Volleyball. Das ist ein 1A-Event und wir sind froh, dass wir Teil dieser Erfolgsgeschichte sein dürfen. Mannheim ist sehr sportbegeistert. Und ich bin mir sicher, dass wir mit der SAP Arena den nächsten Schritt gehen können. Es ist die erste Volleyball-Veranstaltung bei uns. Es sind bereits 9.500 Tickets verkauft. Das zeigt, dass Volleyball in Mannheim funktioniert.“

Auch die Vereine, die am 28. Februar bei der Premiere in Mannheim dabei sein werden, fiebern dem Finaltag entgegen. Stuttgarts Sportdirektor Bernhard Lobmüller meint: „Es ist für uns natürlich toll, dass wir jetzt nur noch eine Stunde Anfahrt haben. Uns werden über 1.000 Zuschauer begleiten, und ich glaube, es tut der Region und Süddeutschland gut, dass wir hier in Mannheim sind.“ Bühls Teammanager Luciano Lago setzt ebenfalls auf den Standortvorteil: „Wir spielen quasi zu Hause, denn Bühl und Mannheim liegen in Baden. Auch wir haben bereits 1.000 Karten verkauft, die Begeisterung ist riesengroß. Ob das am Ende für einen Sieg reicht, werden wir sehen. Auf jeden Fall haben wir Rückendeckung und die Begeisterung wird da sein.“ Favorit im Männer-Finale ist zweifelsohne Berlin, das zuletzt im Jahr 2000 den DVV-Pokal gewinnen konnte. Dementsprechend groß ist die Sehnsucht, wie Berlins Teammanager Matthias Klee verrät: „Der Pokalsieg wäre sehr wichtig für uns. Und wir sehen die SAP Arena als gutes Omen: neuer Ort und neues Glück. 16 Jahre Warten sind genug! “

Evers kann den 28. Februar ebenfalls kaum erwarten, der neue Rahmen in der SAP Arena und die Pokale haben es ihm angetan: „Die Pokale gefallen mir sehr gut, den stellt sich jeder Verein gerne in die erste Reihe der Vitrine. Den Spielerinnen und Spielern wird das Aussehen am Finaltag aber egal sein, sie wollen den Pokal in den Händen halten!“

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick

  • 14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC (Frauen)
  • 16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys (Männer)

 


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 31.01.2016

Wieder ein 5-Satz-Drama:

Rote Raben holen nach 0:2 noch Punkt in Münster

Spiel verloren, aber Punkt gewonnen und jeden Respekt verdient: Auf diesen Nenner lässt sich das Bundesliga-Auswärtsmatch der Roten Raben am Sonntag beim USC Münster bringen. Vor 1.512 Zuschauern unterlagen die Vilsbiburgerinnen zwar mit 2:3 – 16:25, 11:25, 25:22, 29:27 und 7:15. Sie brachten aber das Kunststück fertig, im siebten Pflichtspiel binnen drei Wochen nach einem 0:2-Satzrückstand noch einmal zurückzukommen und dabei im hochdramatischen 4. Satz sogar drei Matchbälle abzuwehren. Verdienter Lohn dieser Willensleistung war der Gewinn eines wichtigen Auswärtszählers in der traditionsreichen Sporthalle am Berg Fidel.

Personell waren die Roten Raben in Münster etwas breiter aufgestellt als zuletzt. Die unter der Woche grippekranken Roslandy Acosta und Emani Sims meldeten sich wieder spielfähig, und zudem feierte die niederländische Libera Kirsten Knip das Comeback nach ihrer Handgelenkverletzung. Kompensieren musste Trainer Jonas Kronseder weiterhin den Ausfall von Nikol Sajdova (Bänderriss). Die als Ersatz für die tschechische Mittelblockerin verpflichtete Kanadierin Lucy Charuk war in Münster noch nicht mit von der Partie.

Coach Kronseder stellte im Zuspiel Tess von Piekartz an ihrer alten Wirkungsstätte in die Anfangsformation, und zu Spielbeginn begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Im Verlauf des 1. Satzes gelang es dem USC jedoch zusehends besser, sein Spiel durchzudrücken und den frühen 8:6-Vorsprung kontinuerlich zu vergrößern: Über 16:10 marschierte Münster zum 25:16 und damit 1:0 nach Sätzen.

Auch im 2. Durchgang waren die Gastgeberinnen überlegen – anfangs ein bisschen, am Ende klar: Über 11:7 und 18:10 kam der Tabellendritte zu einem 25:11. Münster hatte in dieser Phase den optimalen Rhythmus gefunden, und die Raben fanden zunächst kein Mittel, diesen zu unterbrechen bzw. zu stoppen.

Aber der Beweis, dass dieser 2. Satz nicht die wahren Kräfteverhältnisse zwischen beiden Teams widerspiegelte, folgte auf dem Fuß. Vilsbiburg, nun mit Mona Elwassimy im Zuspiel, biss sich richtig rein in die Partie, führte im 3. Durchgang schnell mit 5:2, lag dann 14:16 hinten und hatte in einer spannenden Schlussphase mit 25:22 doch das bessere Ende für sich. Es stand also nur noch 2:1 nach Sätzen für Münster.

Großes Drama dann im 4. Abschnitt: Bei 23:20 schien der USC auf einen 3:1-Heimsieg zuzusteuern, doch die Roten Raben lieferten ein neues, faszinierendes Beispiel ihres unbeugsamen Kampfeswillens ab. Mit dem Rücken zur Wand stehend, holten sie erst den Drei-Punkte-Rückstand im Satzendspurt auf, wehrten dann drei Matchbälle ab – und zogen den Satz schließlich dank eines gnadenlosen Angriffsballs von Roslandy Acosta noch mit 29:27 auf ihre Seite. Das war phantastisch, das war auch verdient, und es garantierte den Gästen einen Auswärtspunkt in diesem schweren Match.

Im Tiebreak hatte dann Münster mehr zuzusetzen – kein Wunder, war es für Vilsbiburg doch das vierte (!) Fünf-Satz-Match in anderthalb Wochen. Nach Abwehr von zwei weiteren Matchbällen unterlagen die Raben mit 7:15 und damit insgesamt 2:3. Die Dramaturgie dieser Partie und die Energieleistung der Gäste lässt aber fraglos die Interpretation zu, dass sich das Team von Jonas Kronseder mit diesem sehr hart erkämpften Auswärtszähler quasi als moralischer Sieger fühlen darf.

MVP und erfolgreichste Scorerin bei Vilsbiburg war einmal mehr Roslandy Acosta (19 Punkte/Angriffseffizienz 52 Prozent), gefolgt von Srna Markovic (13) und Barbara Wezorke (11). Schon am Mittwoch geht’s für die Roten Raben mit dem nächsten Bundesliga-Spiel weiter. Dann erwarten sie um 19 Uhr in der heimischen Ballsporthalle den Köpenicker SC.


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 30.01.2016

Neuzugang für den Mittelblock: Rote Raben holen Lucy Charuk

Die Roten Raben haben auf ihre angespannte Personalsituation reagiert und sind noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Der aktuelle Tabellenfünfte der Volleyball Bundesliga meldet die Verpflichtung der kanadischen Mittelblockerin Lucy Charuk, 26.

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„Die Verletzung von Nikol Sajdova machte es für uns notwendig zu reagieren“, so Rote Raben-Geschäftsführer André Wehnert. Die tschechische Mittelblockerin, eine Säule des Vilsbiburger Teams, fällt mit einem Bänderriss rund sechs Wochen aus. Neuzugang Charuk soll nun kurzfristig in die Bresche springen und dabei auch von ihrer Bundesliga-Erfahrung profitieren: In der Saison 2014/15 trug die 1,89 Meter große kanadische Nationalspielerin das Trikot des VT Aurubis Hamburg.

„Nach intensiven Gesprächen“, berichtet der Geschäftsführer, sei eine Lösung gefunden worden, „die zusätzliche Verpflichtung zu finanzieren“. Wehnert weiter: „Wir wollen der Mannschaft Stabilität geben, um das Ziel Playoffs zu erreichen.“

Trainer Jonas Kronseder freut sich über die Verstärkung aus Übersee, die am Freitag in Vancouver ins Flugzeug Richtung München gestiegen ist: ”Lucy wird frische Energie ins Team bringen. Ich habe nur Positives über sie gehört – als Mensch und als Spielerin, die in jedem Training und jedem Spiel immer 100 Prozent gibt.“

 


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 27.01.2016

Rote Raben nach 2:3 in Wiesbaden aus dem Challenge Cup ausgeschieden

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Sehr schade – und zugleich: Hut ab! Trotz einer kämpferisch famosen, geradezu aufopferungsvollen Leistung haben die Roten Raben das Achtelfinal-Rückspiel im Challenge Cup beim VC Wiesbaden mit 2:3 verloren und sind damit aus dem europäischen Wettbewerb ausgeschieden, nachdem sie im Hinspiel vor einer Woche in Vilsbiburg mit dem gleichen Ergebnis unterlegen waren. Die einzelnen Sätze vor 1.425 Zuschauern in Wiesbaden endeten aus Raben-Sicht 25:18, 18:25, 15:25, 25:22 und 12:15. Sage und schreibe fünf Matchbälle wehrte das Team von Jonas Kronseder im Tiebreak ab, ehe ein dramatischer Ballwechsel die Entscheidung für den VCW brachte.

Die Vilsbiburgerinnen mussten in der hessischen Landeshauptstadt neben den beiden Verletzten Nikol Sajdova und Kirsten Knip kurzfristig auch auf die erkrankte Roslandy Acosta verzichten. Dagegen standen die zuletzt fehlenden Liana Mesa Luaces und Tess von Piekartz wieder im Team. Als Libera bot Coach Kronseder diesmal Isabelle Liebchen auf, so dass Srna Markovic wieder auf ihre angestammte Position im Außenangriff zurückkehrte.

Von Beginn an unterstrichen die Roten Raben in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, dass sie die Vorgabe ihres Trainers, mit Teamgeist und Leidenschaft alles zu versuchen, um den Sprung ins Viertelfinale doch noch zu schaffen, verinnerlicht hatten. Über die Stationen 11:6 und 17:10 holten sich die Gäste in überzeugender Manier den 1. Satz mit 25:18.

Wiesbaden reagierte. Die Gastgeberinnen gewannen mit 25:18 und 25:15 die Sätze 2 und 3 und schienen auch im 4. Abschnitt auf einem guten Weg zu sein – jedenfalls bis zum 10:5. Dann ging ein gewaltiger Ruck durchs Raben-Team, das mit grimmiger Entschlossenheit Punkt um Punkt aufholte, bis bei 20:20 der Ausgleich geschafft war. Damit nicht genug: Im Endspurt dieses Satzes spielten die Gäste ihren besten Volleyball – und glichen verdient mit einem 25:22 zum 2:2 aus.

Der Tiebreak entwickelte sich nicht zugunsten der Roten Raben; sie lagen 1:4 und 5:10 hinten, und bei 7:14 hatten sie sage und schreibe sieben Matchbälle und eine nun enthusiastische Halle (die eigenen Schlachtenbummler um den Fanclub Rabenpower natürlich ausgenommen!) gegen sich. Doch die Vilsbiburgerinnen klammerten sich in dieser fast aussichtslosen Lage unbeugsam an jeden Strohhalm, an jeden Ball in jeder Rallye – und wehrten auf teils Atem beraubende Weise fünf Matchbälle ab. Auch der sechste war ein ganz heißer Tanz, ehe VCW-Nationalspielerin Jennifer Pettke den letzten Ball auf den Boden und ihre Mannschaft ins Viertelfinale des Challenge Cups brachte, wo sie nun auf CSM Bukarest trifft.

Die Roten Raben, für die Lena Stigrot (16), Emani Sims (14) und Srna Markovic (13) die meisten Punkte holten, können sich nach dem Ausscheiden in Wiesbaden ab sofort aufs Kerngeschäft Bundesliga konzentrieren. Dort haben sie am kommenden Sonntag das schwere Auswärtsspiel beim USC Münster zu bestreiten.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 26.01.2016

DVV-Pokal: Der Weg ins Männer-Finale

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Nordosten gegen Südwesten, Tabellenführer gegen den Tabellen-Siebten, Favorit gegen Außenseiter! So lautet die Ansetzung für das Männer-Finale um den DVV-Pokal 2016 am 28. Februar um 16.45 Uhr (das Frauen-Finale beginnt um 14.05 Uhr, beide Spiele live bei SPORT1 im Free-TV), wenn die Berlin Recycling Volleys auf den TV Ingersoll Bühl treffen und endlich wieder den „Pott“ holen wollen. Zuletzt gelang dies den Berlinern im Jahr 2000. Für Bühl wäre es gar der erste Titel in der Vereinsgeschichte – es wird also auf jeden Fall Geschichte geschrieben.

Der Weg in das Finale sah für beide Teams drei Spiele vor. Je zweimal gab es keinerlei Probleme, Bühl fertigte die Bundesliga-Konkurrenz aus Coburg und Rottenburg in drei Sätzen ab, Berlin machte es gegen Drittligist Rüsselsheim II und das Bundesliga-Team aus Herrsching im Schnelldurchlauf. Die echte Bewährungsprobe wartete im Halbfinale. Bühl gewann vor eigenem Publikum gegen den Vorjahres-Finalisten Lüneburg nach 111 Minuten mit 3:1 (26:24, 25:19, 23:25, 25:23). Noch spannender und umkämpfter ging es in Berlin zu, am Ende hatte der Gastgeber die United Volleys RheinMain mit 3:2 (25:20, 19:25, 25:23, 22:25, 15:11) in die Knie gezwungen.

Finalteilnehmer bieten Fanpakete an

Berlin ist Favorit, Bühl dürfte „Heimvorteil“ haben, schließlich sind es von Bühl aus lediglich zwei Stunden Fahrzeit nach Mannheim. Und die Bühler Fans stehen hinter ihrem Team, bereits 900 Tickets hat der TV Ingersoll Bühl an die Fans mittels zweier „Fan-Pakete“ verkauft. Die Busfahrt, ein Ticket (Kategorie zwei oder drei) sowie ein Fan-Shirt gibt es bereits ab 52 Euro, das günstigste Paket ohne Busfahrt liegt bei 32 Euro.

Bis zum 4. Februar bieten die BR Volleys an, unter dem Motto „MannHeimSpiel“ zum DVV-Pokalfinale mitzufahren. Wie Gegner Bühl gibt es die Fanpakete mit und ohne Busfahrt, auch die anderen Inhalte sind mit Ticket (Kategorie eins) und T-Shirt identisch. Für 90 Euro bzw. 50 Euro können die Berliner ihr Team nach vorn peitschen. Stand jetzt kann sich der Klub aus der Hauptstadt über knapp 300 lautstarke Anhänger freuen.

Die Volleyball-Fans können sich auf ein packendes Finale in Mannheim einstellen, denn am Wochenende fügte Bühl den Berlinern die erste Saison-Niederlage in der Volleyball Bundesliga zu. Beim 3:2 schenkten sich beide Teams nichts – so wird es auch am 28. Februar in der SAP Arena sein.

 

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar (live bei SPORT1) im Überblick

14.05 Uhr: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC

16.45 Uhr: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 23.01.2016

Erst 0:2, dann 3:2: Rumpfteam der Roten Raben ringt Aachen nieder
ViB24.TV-Jubel-Traube_hoch-Rote_Raben_Vilsbiburg
Und wieder ein Fünf-Satz-Krimi, aber diesmal mit Happy End: Drei Tage nach dem 2:3 im Challenge Cup-Achtelfinal-Hinspiel gegen den VC Wiesbaden gingen die Roten Raben auch im Bundesliga-Match gegen die Ladies in Black Aachen über die volle Distanz und setzten sich nach einem 0:2-Satzrückstand am Ende noch mit 3:2 durch. Die einzelnen Sätze endeten 23:25, 23:25, 25:17, 25:20 und 15:12. Die Energieleistung der Roten Raben vor 1.026 Zuschauern in der Ballsporthalle ist umso höher einzuschätzen, als sie wegen Verletzung bzw. Krankheit auf vier Spielerinnen verzichten mussten.

Auch ohne Mittelblockerin Nikol Sajdova, Diagonalangreiferin Liana Mesa Luaces, Libera Kirsten Knip und Zuspielerin Tess von Piekartz erwischte Vilsbiburg einen soliden Start gegen den Tabellenzehnten aus Nordrhein-Westfalen. Bei 8:5 und 16:15 hatte das Raben-Rumpfteam noch knapp die Nase vorn, Aachen ließ aber nicht abreißen und machte am Ende des Satzes die entscheidenden Punkte zum 23:25. Ein ähnliches Bild bot sich den Fans im 2. Durchgang: Vilsbiburg führte 8:7 und 16:14, aber letztlich hieß es 23:25 für die Ladies in Black.

Massiv ersatzgeschwächt und bei einem 0:2-Satzrückstand enorm unter Druck, zeigten die Roten Raben jetzt eine ganz starke Reaktion. Den 3. Satz dominierte die Mannschaft von Trainer Jonas Kronseder deutlich, und diesmal brachte sie die zwischenzeitlichen Führungen von 8:5 und 16:11 ungefährdet zum 25:17 nach Hause. Auch der 4. Satz gehörte den Gastgeberinnen, die bei 14:8 schon ziemlich enteilt waren und mit einem 25:20 den 2:2-Satzausgleich erzwangen.

Den psychologischen Vorteil, mit dem sie aufgrund des Spielverlaufs in den Tiebreak gingen, nutzten die Roten Raben entschlossen aus. Nur einmal, bei 2:3, gerieten sie im Entscheidungssatz kurz in Rückstand, ansonsten zogen sie jetzt mit maximalem Siegeswillen und bewundernswerter Energie ihr Ding durch: 15:12 hieß es nach dem Matchball von Lena Stigrot, der von den Raben-Fans angemessen gefeiert wurde.

MVP wurde Roslandy Acosta, die stolze 27 Punkte für Vilsbiburg machte. Jeweils 16 Zähler verbuchten die Mittelblockerinnen Barbara Wezorke und Emani Sims. Bei Aachen wurde Simona Kosova als beste Spielerin geehrt, die meisten Punkte sammelte Tatiana Crkonova (22).

Das straffe Januar-Programm führt die Roten Raben bereits am kommenden Mitwoch, 27. Januar, zum Achtelfinal-Rückspiel im Challenge Cup nach Wiesbaden. In der Bundesliga geht’s am Sonntag, 31. Januar, beim USC Münster weiter.

Viele Grüße aus dem RabenNest

Michael Stolzenberg


Medieninformation I Rote Raben Vilsbiburg I 21.01.2016

Ohne 4, aber mit klarem Ziel: Rote Raben wollen 3 Punkte gegen Aachen

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„Ohne vier“ gehen die Roten Raben in ihr erstes Bundesliga-Heimspiel 2016 – und geben sich kämpferisch. Zwar muss Coach Jonas Kronseder am Samstag, 19 Uhr, gegen die Ladies in Black Aachen wegen Verletzung bzw. Krankheit auf Nikol Sajdova, Liana Mesa Luaces, Kirsten Knip und Tess von Piekartz verzichten, der Trainer ist jedoch von der Qualität seines aktuell verbleibenden Kaders überzeugt: “Es kommt sehr stark auf unsere eigene Leistung an. Wenn wir konstant spielen, werden wir gewinnen.“ Sponsor of the day an diesem Abend in der Ballsporthalle ist die WEDIS Group.

Als Tabellenvierter sind die Raben gegen den Zehnten Aachen, der zuletzt sechs Spiele in Serie verloren hat, in der Favoritenrolle. Auch die Leistung der Vilsbiburgerinnen am Mittwoch im Achtelfinal-Hinspiel des Challenge Cups gegen den VC Wiesbaden war über weite Strecken in Ordnung; schade nur, dass die Raben nach einer Aufholjagd im 4. Satz letztlich eine 10:6-Führung im Tiebreak nicht ins Ziel brachten. Beim Rückspiel nächsten Mittwoch in Wiesbaden hat es das Kronseder-Team aber in der Hand, doch noch den Sprung ins Viertelfinale auf europäischer Ebene zu schaffen.

Allerdings haben die Raben mit enormen Personalproblemen zu kämpfen, die sich kurzfristig noch verstärkt haben: Die bereits am Mittwoch verletzungs- bzw. krankheitsbedingt fehlenden Kirsten Knip und Tess von Piekartz sind noch nicht wieder einsatzfähig; dazu kommt der Ausfall von Nikol Sajdova, die sich gegen Wiesbaden Ende des 3. Satzes so schwer am Fuß verletzte, dass sie sofort raus musste und einer ersten Diagnose zufolge mit Verdacht auf Bänderriss mindestens sechs Wochen ausfällt.

Und auch Liana Mesa Luaces hat sich für das Match gegen Aachen abgemeldet – die Kubanerin war schon am Mittwoch im Challenge Cup deutlich grippegeschwächt und muss nun eine Pause einlegen. Coach Kronseder hat somit nur noch neun Spielerinnnen aus dem Bundesliga-Kader zur Verfügung; Corina Glaab, Zuspielerin der zweiten Mannschaft, soll angesichts der dünnen Personaldecke fürs Aachen-Spiel zu den Profis hochgezogen werden.

In jedem Fall gehen die Roten Raben mit hoher Motivation in das erste Bundesliga- Heimspiel im neuen Jahr und haben das Ziel deutlich vor Augen, das ihr Trainer unmisssverständlich formuliert. „Wir wollen“, betont Jonas Kronseder, „klar drei Punkte, damit wir uns weiter oben festsetzen können.“

Gegner Aachen ist nach einem perfekten Saisonstart mit 12 Punkten aus den ersten 4 Spielen in Turbulenten geraten. Im Herbst gab es besorgniserregende Meldungen über die finanzielle Situation; kurz vor Weihnachten kam dann die Nachricht, dass die Ladies in Black dank der Unterstützung von Sponsoren und Fans wieder „wirtschaftlich ruhigere Gewässer“ erreicht hätten.

Zwischen den Jahren wurde es dann sportlich unruhig: Aachen trennte sich von Trainer Marek Rojko und ersetzte ihn durch den bisherigen „Co“ Manuel Hartmann. Zweite wichtige Personalie: Nationalspielerin Laura Weihenmaier verließ die Ladies „aus persönlichen Gründen“ und heuerte inzwischen beim Liga-Rivalen Straubing an.

Viele Grüße aus dem RabenNest

Michael Stolzenberg


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 21.01.2016

DVV-Pokal: Finalzeiten stehen fest – SPORT1 überträgt beide Spiele live im Free-TV 

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Knapp 40 Tage vor dem DVV-Pokalfinale am 28. Februar in der SAP Arena Mannheim stehen die Anfangszeiten der beiden Finalspiele fest: Um 14.05 Uhr treffen zunächst Allianz MTV Stuttgart und der Dresdner SC im Frauen-Finale aufeinander, um 16.45 Uhr kommt es zum Duell zwischen dem TV Ingersoll Bühl und den Berlin Recycling Volleys. SPORT1 überträgt erstmals beide Finalspiele live im Free-TV und geht um 14.00 Uhr bzw. 16.30 Uhr auf Sendung.

Bereits im vergangenen Jahr wurden die Finalspiele live im TV ausgestrahlt. Damals zeigte der NDR das Männer-Finale zwischen Lüneburg und Friedrichshafen in Zusammenarbeit mit dem SWR, SPORT1 übertrug das Frauen-Finale zwischen Aachen und Stuttgart. Nun sicherte sich SPORT1 die Rechte an beiden Finalspielen und zeigt nach der Olympia-Qualifikation der Männer in Berlin ein weiteres Volleyball-Top-Event live. Damit steht einem großen Volleyball-Fest nichts im Wege: bereits 8.000 der 12.500 Tickets in der SAP Arena sind verkauft. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, schaltet SPORT1 ein.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 15.01.2016

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Moculescu feiert 40-jähriges Trainerjubiläum!

„Es gibt nichts Schöneres als zu gewinnen“ - unter diesem Motto geht er Jahr für Jahr in die neue Saison. Er hat mehr als 40 Titel gesammelt und Volleyball-Deutschland geprägt. In dieser Woche feiert VfB-Coach Stelian Moculescu sein 40-jähriges Trainerjubiläum. Das Erfolgsgeheimnis dabei: „Ich hasse es zu verlieren. Also setze ich alles daran, dass wir gewinnen.“

Nur drei Tage vor einem wichtigen Spiel im Jahr 1976 in Münster hat der damalige Trainer Hermann Pflitschinger den TSV 1860 München verlassen. Einer Randnotiz in der Tageszeitung ist zu entnehmen: „Mannschaftskapitän Stelian Moculescu springt ein.“ „Damals regte ich mich über den Schiedsrichter auf und fluchte vor mich hin“, erinnert sich Moculescu. „Das einzig Dumme war nur, dass er mir auf Rumänisch antwortete und mich bat, mich zurückzuhalten.“ Das Spiel gewann er mit 3:1 - und eine Erfolgswelle war losgetreten, die sich bis heute nicht beruhigt hat.

Erinnerungen

1978 gewann Moculescu mit den Sechzigern das Double aus Meisterschaft und Pokal – bis heute summiert sich seine Sammlung nationaler und internationaler Titel auf mehr als vierzig. „Jeder meiner Titel ist mit Emotionen verbunden, auch wenn der ein oder andere höher zu bewerten ist“, so Moculescu. „Der erste als Spielertrainer, als Trainer, der Gewinn der Champions League 2007 oder die Goldmedaille bei der Universiade 1999 und die Olympia-Qualifikation 2008 mit der Nationalmannschaft.“ Sein Ansporn dabei: „Es gibt nichts Schöneres als zu gewinnen.“

Club und Verband – erfolgreiche Arbeit

Über die Stationen Passau, München, Milbertshofen und Dachau kam Moculescu 1997 nach Friedrichshafen und ist bis heute da. Mit ihm kam der Erfolg, 13 Meisterschaften, ebenso viele Pokalsiege und der bis heute einzigartige Sieg 2007 in der europäischen Königsklasse, der Champions League, sprechen für sich. Neben seinen Aufgaben als Vereinstrainer widmete sich Moculescu der deutschen Nationalmannschaft der Männer, stellte sich gleich zweimal in deren Dienst. Erstmals seit 36 Jahren brachte er die deutschen Volleyballer 2008 wieder zu Olympia – noch heute spielen viele der damaligen Spieler auf internationalem Top-Niveau. „In zehn Jahren sind wir in der Weltrangliste von Platz 45 bis in die Top-10 geklettert. Das hat mich gesundheitlich fast ruiniert“, erzählt Moculescu. „Es sollte immer weitergehen, aber irgendwann ging das nicht mehr.“ Er zog die Reißleine – geht es seitdem „ruhiger“ an.

Niederlagen liegen Moculescu nicht

Doch Stillstand gibt es für den heute 65-Jährigen nicht. „Ich will vorankommen und brauche eine Aufgabe“, sagt er. Angebote aus Italien und der Türkei schlug er aus. „Meine Frau wollte nicht und alleine gehe ich nicht“, so Moculescu. Mittlerweile hat er seinen Platz in Friedrichshafen gefunden und will nicht mehr weg. Wie lange Moculescu die Strapazen noch auf sich nehmen will, mag er nicht vorhersagen. „Das steht in den Sternen“, sagt er mit einem Lächeln. Und auch sein Erfolgsgeheimnis mag er nicht verraten: „Nur so viel: Ich hasse es, zu verlieren, auch wenn es mal passiert. Also versuche ich alles daran zu setzen, zu gewinnen.“

Zur Person 

  • Geboren: 6. Mai 1950 in Kronstadt (Rumänien) 
  • Familienstand: verheiratet, drei Kinder 
  • seit 1997 beim VfB Friedrichshafen 

 

Frühere Trainerstationen:

  • 1976 - 1980 Spielertrainer TSV 1860 München 
  • 1980 - 1981 Nationaltrainer Österreich 
  • 1981 - 1983 Spielertrainer VC Passau 
  • 1984 - 1986 Landestrainer Bayern 
  • 1985 - 1989 TSV 1860 München 
  • 1987 - 1990 Bundestrainer Männer 
  • 1989 - 1991 TSV Milbertshofen 
  • 1991 - 1997 ASV Dachau 
  • 1999 - 2008 Bundestrainer Männer 

Erfolge:

  • Rumänischer Meister 1968 
  • Juniorenmeister mit TSV 1860 München (1977) 
  • Bundespokalsieger Bayern 1984, 1985 
  • Österreichischer Meister (1981, 1984, 1985) 
  • Österreichischer Pokalsieger (1981, 1984) 
  • 19-mal Deutscher Meister (1975, 1978, 1980, 1991, 1995, 1996, 1998 bis 2002, 2005 bis 2011, 2015) 
  • 21-mal Pokalsieger (1973, 1975, 1978 bis 1980, 1982, 1990, 1997 bis 1999, 2001 bis 2008, 2012, 2014, 2015) 
  • 2. Platz Champions League 1996 und 2000 
  • 3. Platz Champions League 1999 
  • 1. Platz Champions League 2007 
  • 3. Platz Junioren-EM1990 
  • 1. Platz Universiade 1999 
  • 9. Platz Olympische Spiele 2008

Text: Gesa Katz


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 14.01.2016

Tickets für das DVV-Pokalfinale heiß begehrt!

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Das Interesse am DVV-Pokalfinale ist auch in diesem Jahr riesengroß! Schon jetzt sind 7.800 Tickets für die Pokalendspiele der Frauen und Männer, die am 28. Februar in der SAP Arena in Mannheim stattfinden, verkauft. Damit liegen die Vorverkaufszahlen für das Volleyball-Highlight über dem Vorjahresniveau.

Im Finale der Frauen werden sich Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart und der Deutsche Meister Dresdner SC gegenüberstehen. Bei den Männern treffen der TV Ingersoll Bühl und die Berlin Recycling Volleys aufeinander.

Das Zuschauerinteresse im Südwesten Deutschlands ist beträchtlich. Dass sich mit Stuttgart und Bühl zwei Teams aus dem Bundesland Baden-Württemberg für die Volleyball-Pokalendspiele qualifiziert haben, trägt natürlich dazu bei.

„Der Jubel, nachdem wir das Finale erreicht hatten, war riesengroß“, erinnert sich Bühls Team-Manager Luciano Lago. „Jetzt will uns ganz Bühl bei unserer ersten Finalteilnahme in der SAP Arena unterstützen.“

Ähnlich sieht die Situation in Stuttgart aus. „Für unsere Fans ist es ein recht kurzer Weg nach Mannheim. Die Pokal-Euphorie ist daher noch größer als vor dem Finalsieg im letzten Jahr“, bestätigt Stuttgarts Manager Bernhard Lobmüller.

Die SAP Arena bietet beim DVV-Pokalfinale 12.500 Zuschauern Platz. Wer noch live vor Ort dabei sein will, sollte sich sputen.

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar 2016 im Überblick:

  • Frauen: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC
  • Männer: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys

Info Ladenbau:

Was macht Kunden wirklich zufrieden?

-93% Klage über schlechte Erreichbarkeit (Serviceschwachpunkt)

-89% Klage über langes Warten auf eine Antwort

-88% Klage über mangelnde Einsicht bei Problemen

-78% Klage über bürokratische Abwicklung von Garantiefällen

  5% freuen sich über Werbeanrufe per Telefon

14% Interessieren E-Mail Sonderangebote

20% Weiterempfehlung nur wegen Bekanntheit einer Marke

28% Schätzen eine Kundenkarte

36% Legen Wert auf persönliche Verkäuferempfehlung (Besitze ich selbst)

50% Schätzen Kauf zum Test oder zur Probe (Vorteil Einzelhandel!)

58% Warten auf Angebote individuelle erfüllter Sonderwünsche

74% Gezielte Antworten auf konkrete Fragen

75% Weiterempfehlung wer Verbraucherkritik annimmt und sich bei Beschwerden kulant zeigt

75% Honorieren zuvorkommende Betreuung vom ersten Interesse bis zur weiderholten Anschaffung

80% Trotz "Geiz ist GEIL" würden Kunden für gute Beratung bis 4% mehr bezahlen

81% Wünschen festen Ansprechpartner bei Garantiefällen

85% Erwarten persönliche Beratung bei Anschaffungen ab 500€

85% Weiterempfehlung wenn Qualität stimmt

Quelle: Porsche Consulting GmbH

Fazit:

Strafe bei Gleichgültigkeit nach dem Kauf!

Beste Werbung ist, gut zuzuhören und den Kunden angemessen zu betreuen.


Info Ladenbau:

Reklame, Werbung, Public Relations – wo liegt der Unterschied?

„Wenn ein junger Mann ein Mädchen kennen gelernt hat und ihr sagt, was für ein großartiger Kerl er ist, so ist das Reklame. Wenn er ihr sagt, wie reizend sie aussieht, so ist das Werbung. Aber wenn das Mädchen sich für ihn entscheidet, weil sie von anderen gehört hat, was für ein feiner Kerl er wäre, dann ist das Public Relations.“

Alwin Münchmeyer, deutscher Kaufmann und Bankier, langjähriger Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages und des Bundesverbandes deutscher Banken (1908 -1990)

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Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 12.01.2016

Erste VBL-Konferenz im Jahr 2016!

Das Jahr 2016 hat begonnen. Und nachdem zu Jahresbeginn die Nationalteams in den Olympia-Qualifikationen an den Start gegangen sind, erwartet die Fans der Volleyball Bundesliga (VBL) am Mittwoch der nächste Kracher: Sportdeutschland.TV zeigt am 13. Januar ab 18.50 Uhr die erste Live-Konferenz des Jahres. Dabei hat der Online-Sender alle acht Erstligaspiele des Abends im Programm.

Es ist bereits die elfte Konferenz in der Saison 2015/16, die live kommentiert von „The Voice of Volleyball“ Dirk Berscheidt oder Volleyballkenner Erik Monien auf Sendung geht. „Die Bundesliga-Konferenz ist ein zusätzlicher Service, den Sportdeutschland.TV zusammen mit den Teams der Volleyball Bundesliga anbietet“, sagt Berscheidt in seiner Funktion als Redaktionsleiter bei Sportdeutschland.TV. „Wer möglichst viel Volleyball gebündelt sehen will und nicht unbedingt Fan einer speziellen Mannschaft ist, findet auf dem deutschen Markt kein vergleichbares Konferenz-Produkt.“

Die VBL-Konferenz gehört bei Sportdeutschland.TV seit zwei Jahren zum Repertoire. „An der Qualität wird ständig gearbeitet. Wir haben im Vergleich zur letzten Saison noch ein wenig Feintuning betrieben und wollen sogar noch besser werden“, sagt Berscheidt mit Blick auf das stetig steigende Konferenzangebot des Online-Senders.

Softwareseitig wird man im Sendezentrum von Sportdeutschland.TV im nordrheinwestfälischen Erkrath acht Spiele gleichzeitig verarbeiten. Für den Spieltag am Mittwoch heißt das konkret, dass die Fans kein einziges Highlight aller Spiele verpassen werden. „Wir haben gerade erst wieder bei der Olympia-Qualifikation der Männer gesehen, dass es großartige Heimspielstätten in Deutschland gibt“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. „Die Max-Schmeling-Halle, in der die BR Volleys ihre Bundesliga-Spiele bestreiten, hat sich vom 5. bis zum 10. Januar einmal mehr als internationaler Volleyballtempel mit einem großartigen Publikum präsentiert. Ich freue mich darauf, solche Emotionen nach der ‚Winterpause‘ endlich wieder in der Volleyball Bundesliga zu sehen.“

Die 11. VBL LIVE-Konferenz, 13.01.2016, ab 18.50 Uhr:

  • Allianz MTV Stuttgart vs. Ladies in Black Aachen 
  • Dresdner SC vs. Rote Raben Vilsbiburg
  • SC Potsdam vs. NawaRo Straubing
  • VC Wiesbaden vs. Köpenicker SC Berlin
  • BR Volleys vs. SVG Lüneburg 
  • GCDW TSV Herrsching vs. Netzhoppers KW-Bestensee 
  • TV Ingersoll Bühl vs. CV Mitteldeutschland
  • VT Aurubis Hamburg vs. VolleyStars Thüringen

Silvester 2015

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Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 22.12.2015

Volleyball-Stars kellnern für den guten Zweck

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Obwohl das Glück um manche Menschen einen großen Bogen macht: Dies ist eines der schönsten Weihnachts-Essen Deutschlands! Die Rede ist vom Obdachlosenfest im Berliner Estrel Convention Center, das Entertainer Frank Zander seit 1995 mit seiner Familie, Freunden und ehrenamtlichen Helfern organisiert. Für die Bewirtung lädt sich Zander prominente Unterstützung ein – Stars, bekannt aus den Medien oder aus dem Sport. Aus der Volleyball Bundesliga mittendrin: Dominice Steffen (28) vom Köpenicker SC und Felix Fischer (32) von den BR Volleys.

Rund 3.000 Obdachlose oder Hartz-IV-Empfänger sind am Montagnachmittag im Estrel Convention Center im Berliner Bezirk Neukölln zu Gast. Diese gilt es zu bewirten. Auf festlich gedeckten Tafeln gibt es ein besonderes Mahl: Gänsekeule mit Rotkohl und Klößen. Darüber hinaus werden Süßigkeiten und Mandarinen gereicht.

„Als ich gefragt wurde, ob ich beim Servieren mitmache, habe ich sofort zugesagt“, berichtet KSC-Volleyballerin Steffen. „Das Obdachlosenfest ist eine großartige Idee. Beim nächsten Mal bin ich gerne wieder dabei.“

Neben dem leiblichen Wohl wird auch für ein umfangreiches Bühnenprogramm gesorgt. Moderiert von Britta Elm und Uly Köhler stehen in diesem Jahr Linda Hesse, Wolfgang Lippert, Nicole, Claudia Jung, Markus und natürlich Frank Zander mit seiner Band auf der Bühne.

Für Mittelblocker Fischer ein Grund mehr, nicht zu fehlen. „Ich bin wirklich beeindruckt, was hier auf die Beine gestellt wird. Es ist wirklich schön, wenn man anderen Menschen, die es vielleicht im Moment nicht so gut haben, eine kleine Freude machen kann.“

Neben den Volleyball-Stars haben unter anderem auch Wolfgang Bahro, Peter Sattmann, Frank Kessler, Thomas Koschwitz, Ulli Wegner, Jack Culcay, Karo Murat, Andy Moor, Nilz Bokelberg, Natascha Ochsenknecht, Ramona Kühne, Andreas Witte, Frank Henkel und Gregor Gysi die Veranstaltung durch ihre tatkräftige Mithilfe unterstützt.


Noch eine Premiere: DVV-Pokal in neuem Design!

Sie haben sich gerade erst für das DVV-Pokalfinale qualifiziert! Der Allianz MTV Stuttgart und der Dresdner SC bei den Frauen, der TV Ingersoll Bühl und die Berlin Recycling Volleys bei den Männern. Sie alle haben einen ganz bestimmten Traum: Sie alle wollen Geschichte schreiben und bei der Premiere am 28. Februar in Mannheim (zuvor fand das Finale zehn Jahre lang in Halle/Westfalen statt) den Pokal holen – den neuen DVV-Pokal!

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Denn der Pokal-Wettbewerb, der gemeinsam vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) und der Volleyball Bundesliga (VBL) ausgetragen wird, präsentiert sich zukünftig in einem anderen Design. „Der neue Veranstaltungsort SAP Arena wird dem Pokalfinale in vielerlei Hinsicht weiteren Glanz verleihen. Da liegt es nahe, sich insgesamt moderner zu positionieren“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. „Deshalb haben wir gemeinsam mit dem DVV die Markenberatung Steilpass aus Stuttgart damit beauftragt, ein neues Erscheinungsbild und einen neuen Pokal zu schaffen.“

 

Das neue Design liegt jetzt vor. „Das Projekt war sehr spannend, da es darum gegangen ist, die Tonalität für den Frauen- und den Männer-Wettbewerb gleichermaßen zu treffen“, erklärt Jens Leonhäuser, Inhaber von Steilpass. „Beim neuen Design ging es uns darum, aus dem Markenerlebnis heraus zu argumentieren und alte Denkmuster zu verlassen. Nur so konnte etwas inhaltlich Eigenständiges entstehen. Dafür haben wir uns mit den Verantwortlichen bei der Volleyball Bundesliga und dem Deutschen Volleyball-Verband intensiv mit den Werten und Besonderheiten der Sportart Volleyball auseinandergesetzt.“

 

Leonhäuser fährt fort: „Neben der hohen Dynamik, die sich in den Linien des Logos und im Pokaldesign wiederfindet, waren für uns der Aspekt des ‚Zusammenkommens‘ und des gemeinsamen Erlebens die wesentlichen Leitideen. Logo und Pokal greifen zum einen die Spannung und Dynamik der Sportart auf. Zum anderen entsteht die Assoziation von Handflächen, die zusammengefaltet sind. Damit tragen wir der Besonderheit des Volleyballsports Rechnung und bringen das ‚gemeinsame Erleben‘ zum Ausdruck.“

 

Während das veränderte Design ab sofort bei der Erstellung neuer Werbemittel zum Einsatz kommt, müssen Teams und Fans noch ein wenig warten, bis sie den „neuen“ DVV-Pokal zu Gesicht bekommen. „Der neue DVV-Pokal wird am 1. Februar 2016 bei einer Pressekonferenz in Mannheim erstmals den Medien und der Öffentlichkeit präsentiert“, blickt DVV-Generalsekretär Jörg Ziegler voraus. „Die beiden Trophäen – wir sprechen ja über die Pokale der Frauen und Männer – werden dicht an das neue Design angelehnt sein. Aktuell sind sie aber noch in Arbeit. Deshalb bin ich schon ganz gespannt darauf, wie die beiden Unikate in natura aussehen werden.“

 

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar 2016 im Überblick:

 

Frauen: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC

Männer: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 10.12.2015

DVV-Pokal: Berlin und Bühl im Finale!

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Honorarfreie Fotos: Jubel in Bühl (Quelle: Andreas Arndt/TV Ingersoll Bühl) und Freude bei den BR Volleys (Quelle: Landmann/VBL) 

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Das DVV-Pokalfinale ist komplett! Nachdem sich der TV Ingersoll Bühl bereits am Mittwoch die Endspielteilnahme sicherte, haben am Donnerstag die BR Volleys nachgelegt.

 

Der aktuelle Tabellenführer der Volleyball Bundesliga hatte mit den United Volleys RheinMain alle Hände voll zu tun. Zwar gewannen die Berliner von 3.382 Zuschauern mit 3:2 (25:20, 19:25, 25:23, 22:25, 15:11), doch die Gäste lieferten den Hauptstädtern bis zum letzten Ballwechsel einen packenden Pokalfight. Das frenetische Publikum in der Max-Schmeling-Halle peitschte die BR Volleys, bei denen Paul Carroll die meisten Punkte (22) erzielte,  letztlich ins Finale. Damit kann Berlin erstmals seit dem Jahr 2000 wieder Pokalsieger werden.   

 

Bereits am Mittwoch hatte sich der TV Ingersoll Bühl für das Finale qualifiziert. Die Baden-Württemberger setzten sich vor 1.427 Zuschauern in der heimischen Großsporthalle gegen die SVG Lüneburg, in der Vorsaison noch Finalgegner von Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen, mit 3:1 (26:24, 25:19, 23:25 und 25:23) durch. Damit steht Bühl zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Endspiel.

Das DVV-Pokalfinale am 28. Februar 2016 im Überblick:

Frauen: Allianz MTV Stuttgart vs. Dresdner SC

Männer: TV Ingersoll Bühl vs. BR Volleys

Das DVV-Pokalfinale findet am 28. Februar 2016 in der SAP Arena in Mannheim statt.


Medieninformation I Volleyball Bundesliga I 02.12.2015

DVV-Pokal: Traumfinale perfekt!

Der Dresdner SC und der Allianz MTV Stuttgart stehen am 28. Februar 2016 im DVV-Pokalfinale der Frauen. Damit treffen in der SAP Arena in Mannheim der amtierende Deutsche Meister und der Pokal-Titelverteidiger aufeinander.

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Dresden löste das Finalticket am Mittwochabend  gegen die Ladies in Black Aachen. Der Meister setzte sich in der heimischen Margon Arena vor 2.740 Zuschauern mit 3:1 (25:27, 25:17, 25:22, 25:16) durch.

 

Finalgegner ist der Pokal-Titelverteidiger aus Stuttgart. Die Volleyballerinnen aus Baden-Württemberg hatten vor 2.000 Besuchern in der SCHARRena gegen den USC Münster – immerhin vorher elfmal Pokalsieger - mit 3:0 (28:26, 28:26, 25:19) die Nase vorn.

 

Die Halbfinal-Ergebnisse im DVV-Pokal der Frauen im Überblick

 

Dresdner SC – Ladies in Black Aachen 3:1 (25:27, 25:17, 25:22, 25:16)

Allianz MTV Stuttgart – USC Münster 3:0 (28:26, 28:26, 25:19)

 

Wer bei den Männern das Endspiel in Mannheim erreichen wird, entscheidet sich in der nächsten Woche. Am 9. Dezember empfängt der TV Ingersoll Bühl die SVG Lüneburg. Am 10. Dezember spielen die BR Volleys im zweiten Halbfinale gegen die United Volleys RheinMain.

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